Sand muss sich gegen Weidenhausen mit Remis begnügen

Rettete einen Zähler: Der Sander Tobias Oliev (links), der mit Jonas Kaczenski den Weidenhäuser Dennis Nguyen verfolgt, erzielte zwei der drei SSV-Tore. Foto: Michl

Sand. Im ersten Heimspiel der Fußball-Verbandsliga kam der SSV Sand gegen den SV Adler Weidenhausen nicht über ein 3:3 (2:3) hinaus.

SSV-Trainer Peter Wefringhaus bilanzierte die Partie kurz und knapp: „Ein gerechtes Remis.“ Er trauerte dem Lattenknaller von Steffen Bernhardt (28.) hinterher. „Hätte der gesessen, hätten wir mit 3:1 die Nase vorne gehabt und damit wäre das Spiel dann vermutlich ganz anders gelaufen.“

Sein Weidenhäuser Kollege Marco Wehr war mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden: „Den Chancen nach hätten wir aber auch drei Zähler mitnehmen können.“

Vom Anstoß weg versuchten die Sander mit viel Druck die Initiative zu übernehmen, diese Taktik trug auch früh Früchte. Kapitän Alexander Sommer zirkelte einen langen Pass in den Lauf von Tobias Oliev (8.), der Torwart Sascha Eisenhuth keine Abwehrchance ließ: 1:0. Doch die Freude der Platzherren war nur von kurzer Dauer. Einen 35 Meter-Freistoß faustete Schlussmann Johannes Schmeer auf den Rücken von Tim Gonnermann (11.), von dort sprang der Ball zum Ausgleich über die Linie. Im direkten Gegenzug verzweifelte Oliev an Eisenhuth, der sich dann aber doch geschlagen geben musste. Einen Freistoß von Bernhardt verlängerte Robert Garwarth (19.) zur erneuten SSV-Führung, die Bernhardt (28.) hätte ausbauen können, was jedoch die Querlatte verhinderte. Garwarth war dann verantwortlich für den zwischenzeitlichen Gleichstand. Als er Jan Gerbig von den Beinen holte, nutzte Sören Gonnermann (34.) den fälligen Strafstoß zum 2:2, mit dem Pausenpfiff (45.) brachte Sören Gonnermann gar seine Farben in Front. Nach dem 3:3 durch Oliev (56.) hätte jede Mannschaft den Chancen nach den Dreier für sich reklamieren können. In der Nachspielzeit haderte Adler-Spieler Patrick Rusch mit dem Schicksal, er traf nur den Pfosten.

Vom Spiel der SG Schauenburg in Korbach lesen Sie auf der nächsten Seite.

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