Hessenligist OSC Vellmar tritt am Samstag in Eschborn an – Orth, Wollenhaupt und Deppe setzen auf Sieg

Optimistisch zum Tabellenführer

Steht vor einer schweren Aufgabe: Vellmars Torwart Tobias Orth, der in dieser Szene einen Treffer des Baunatalers Jarek Matys (links) hinnehmen muss. Archivbild: Schachtschneider

Vellmar. „So ist Fußball“, sagen Fußballer gern. Oder auch: „Beim Fußball ist alles möglich.“ Falls beim Fußball wirklich alles möglich ist, kann der OSC Vellmar auch an diesem Samstag gewinnen. Um 14.30 Uhr wird das Spiel beim Tabellenführer 1. FC Eschborn angepfiffen.

Fest steht nur, dass es nicht leicht wird, und das verdeutlichen ein paar Zahlen. Von den bisher 16 Spielen hat Eschborn bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zwölf gewonnen. Das Torverhältnis lautet: 39:15.

Das spricht vor allem für eine starke Abwehr, aber auch die beste Offensive der Hessenliga stellt der 1. FC Eschborn. Und Tobias Orth weiß, dass er am Samstag in besonders guter Form sein muss, wenn der OSC Vellmar nicht auf verlorenem Posten stehen will. Tobias Orth ist Vellmars Torhüter und sagt: „Ein Torwart kann nur über sich hinauswachsen, wenn er viel zu tun hat, und deshalb freue ich mich auf das Spiel beim Tabellenführer besonders.“

Orth aber macht sich noch mehr Mut: „Eschborn hat keine Übermannschaft, und wir können sowieso jeden Gegner schlagen“, sagt Vellmars Torwart. Das glaubt auch Christian Wollenhaupt. Vellmars Mittelstürmer meint, dass der OSC ohne Druck und Nervenbelastung nach Südhessen reisen wird und sagt daher sehr optimistisch: „Ich bin sicher, dass wir in Eschborn gewinnen.“

Trainer Mario Deppe pflichtet sowohl seinem Torwart als auch dem Stürmer bei und erinnert gern an die vergangene Saison, in der Vellmar einen 4:2-Sieg aus Alzenau mit nach Hause brachte.

Bayern Alzenau war damals - so wie jetzt Eschborn - die überragende Mannschaft der Hessenliga und zählt mittlerweile zu den Gegnern des KSV Hessen in der Regionalliga.

Dominik Lohne ist noch gesperrt und Roy Keßebohms Einsatz wegen einer starken Erkältung gefährdet. Falls Keßebohm tatsächlich ausfällt, wird Marvin Kuhn wieder auf die linke Verteidigerposition zurückbeordert, während Niko Eckhardt als Linksaußen in die Startelf rückt.

Deppe sagt kämpferisch: „In Eschborn wollen wir die Punkte gewinnen, die wir beim 1:3 am vergangenen Wochenende gegen Urberach nicht geholt haben.“ (geb)

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