Zwei Fußball-Verbandsligisten treffen im Viertelfinale aufeinander - Melsungen setzt aufs Kollektiv

Pokal: Leichter Vorteil für FCS

Auf ihn hoffen die Melsunger Anhänger: MFV-Torjäger Mario Kilian. Im Hintergrund: Timo Rudolph. Foto: Kasiewicz

Treysa/Melsungen. In dieser Verbandsliga-Saison gewannen einmal die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt, einmal die des Melsunger FV. So verspricht auch die Begegnung im Viertelfinale des Krombacher-Pokals zwischen FCS und MFV am Samstag ab 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Schwalmstadions in Treysa eine spannende Angelegenheit zu werden.

Mit leichtem Vorteil für die Schwälmer, denn sie bewiesen schon beim Erfolg in der Liga Heimstärke: Im August setzten sie sich nach zwei Toren von Patrick Herpe und einem Treffer von Serkan Erdem mit 3:1 durch. Zudem gehen die Gastgeber nach nur einer Niederlage aus den bisherigen neun Begegnungen als stärkste Heim-Elf der Klasse in die Partie. Mit 23 Gegentoren in den bislang gespielten 18 Partien stellen die Hausherren die sicherste Abwehr der Liga.

Doch die Verteidigung schwächelte in den Tests der vergangenen Wochen. Zuletzt beim 4:2-Erfolg gegen Klassenkamerad SG Bad Wildungen/Friedrichstein, als Torhüter Julian Wehlmann gleich zweimal hinter sich greifen musste. Was jedoch auch daran lag, dass die Gastgeber bislang noch nicht ihre Wunschformation stellen konnten. Diesmal fehlen der verletzte Steffen Bräutigam sowie Fabian Seck (Studium), so dass Fatih Tokcan, Jan-Philipp Trümner, Steffen Schneider und Peter Liebermann wohl den Abwehrverbund bilden werden. „Die Null muss wieder stehen“, fordert FCS-Trainer Christoph Keim volle Konzentration auf die Pokalpartie und ein verbessertes Zweikampfverhalten. Auch ohne die angeschlagenen Jannis Lerch, Nico Langhans, Sefa Cetinkaya, Serkan Erdem und Florian Wiederhold soll die Generalprobe für den schweren Punktspielauftakt in Sand am darauffolgenden Wochenende gelingen.

Ähnliches gilt für die Bartenwetzer, die am 9. März das erste Spiel dieses Jahres um Punkte beim nur zwei Zähler besser platzierten TSV Rothwesten bestreiten müssen. „Daher ist das Pokalspiel gegen einen Titelanwärter der Verbandsliga eine ideale Standortbestimmung“, erklärt MFV-Trainer Peter Wefringhaus. Die Gäste sehen die spielerischen Vorteile auf dem Kunstrasenplatz in Treysa bei den Hausherren.

„Wir wollen dieses Übergewicht jedoch als Kollektiv sowie mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft ausgleichen“, hofft der Coach auf eine ähnliche Überraschung, wie sie schon beim 2:1-Heimerfolg gegen die Schwälmer im November des vergangenen Jahres gelang. MFV-Torjäger Mario Kilian, seit Monaten in blendender Verfassung, traf damals doppelt. Zwar fehlen die verletzten Henrik Heinemann, Kevin Hermansa und Max Germeroth, dafür hofft jedoch Winter-Neuzugang Laurent Atangana auf einen ersten Kurzeinsatz im Dress der Fuldastädter. (zkv)

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