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Pokalfinale der Frauen: TSV Korbach und SV Anraff sind heiß auf ihr „Spiel des Jahres“

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Kandidat für eine Sektdusche: Trainer Lutz Forth vom TSV Korbach.
Kandidat für eine Sektdusche: Trainer Lutz Forth vom TSV Korbach. © malafo

Feiertag für Waldecks Fußballer und Fans: Am Pfingstsamstag finden in Basdorf die Endspiele im Waldecker Pokal statt. Zwei Verbandsligisten treffen bei den Frauen ab 15 Uhr aufeinander.

TSV Korbach – SV Anraff. Voriges Jahr blieb nur die Nebenrolle: Beim „Finale dahoam“ waren die Anraffer Spielerinnen als Helferlein aktiv. Diesmal gebührt ihnen die Hauptrolle beim Versuch, das zu wiederholen, was von 2014 bis 17 dreimal gelang: Pokalsieg. Die Korbacherinnen, die zuletzt 2018 Finalist waren, wollen ein Teil der erfolgreichen TSV-Saison sein und den Männern eine Steilvorlage in Sachen Jubeln geben.

Korbach hatte den vermeintlich leichteren Weg ins Endspiel; setzte sich in Runde eins beim SV Battenhausen (Oberliga Region) mit 2:0 durch und zog durch ein 6:0 beim A-Ligisten SV Ittertal ins Finale ein. Die Endspielteilnehmer des Vorjahres, die erst nach 24 Elfmetern einen Sieger ermittelt hatten, wurden „Opfer“ des SV Anraff, der Titelverteidiger SG Landau/Wolfhagen (3:2) und im Halbfinale dann auswärts den TSV Flechtdorf (3:1) ausschaltete.

Kandidat für eine Sektdusche: Trainer Stefan Bischof vom SV Anraff.
Kandidat für eine Sektdusche: Trainer Stefan Bischof vom SV Anraff. © malafo

„Ich gehe davon aus, dass ich keine Spielerin extra motivieren muss“, sagt Stefan Bischof vom SVA, der bei der Einstimmung Unterstützung erhält von den vier, fünf Akteurinnen, die bereits den Pokal in Händen hielten. Mehr sind es nicht mehr nach der Anraffer Verjüngungskur. Viele Spielerinnen aus unteren Ligen seien aber längst gut herangeführt worden, sodass die Edertalerinnen laut Bischof positiv und mit Vorfreude ins Finale gehen. „Es gibt keinen Grund, sich Bange zu machen“. so Bischof, der auf ein gutes Nervenkostüm seiner Elf hofft.

Während der SVA in der Abstiegsrunde noch nicht durch ist und aus zwei Spielen gegen die beiden Tabellenletzten noch das Maximum herausholen will, ist der TSV Korbach zwar Letzter, musste aber in der bereits beendeten Aufstiegsrunde freilich nichts befürchten.

Trainer erwarten ein enges Spiel

„Die Runde zog sich, die Spielerinnen wurden immer weniger. Aber für unser Spiel des Jahres sind wir heiß und wollen damit die gute Saison krönen“, sagt Trainer Lutz Forth, dem allerdings drei Urlauberinnen im Kader fehlen.

Dass die beiden Partien in der Liga an Korbach gingen (3:2, 4:0), hat für beide Trainer vor dem Spiel mit besonderen Gesetzen keine Bedeutung. „Das muss allen klar sein, sonst erleben wir eine böse Überraschung“, sagt Forth, der wie Bischof ein Spiel mit Gegnern auf Augenhöhe erwartet. „Wahrscheinlich wird wie bei beiden Ligavergleichen ein Tor zur rechten Zeit den Ausschlag geben“, mutmaßt Anraffs Coach. (schä)

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