Carlsdorf trifft im Kreispokal-Achtelfinale auf Dörnberg - Obermeiser/W. erwartet Schauenburg

Außenseiter hoffen auf Überraschung

Den Ball fest im Blick: Sascha Hellwig steht mit Carlsdorf vor einer hohen Hürde. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar/Wolfhagen. Sechs Spiele finden am Mittwoch (18.30 Uhr) im Fußball-Hütt-Kreispokal im Rahmen des Achtelfinales statt. Verbandsligist Sand ist durch den Sieg gegen Wettesingen/B./O. bereits eine Runde weiter und die letzte Partie des Achtelfinales findet am Samstag zwischen Elbetal und Weser/Diemel statt. Mit Carlsdorf (gegen Dörnberg) und Obermeiser/Westuffeln (gegen Schauenburg) sind nur noch zwei A-Ligisten im Wettbewerb, alle anderen Teams spielen in der Kreisoberliga oder Gruppenliga.

TSV Carlsdorf - FSV Dörnberg. Als „haushohen Favoriten“ bezeichnet Carlsdorfs Abteilungsleiter Dirk Deichmann den Gruppenligisten. Mut mache aber die gute Leistung der Gelb/Schwarzen vom Erfolg gegen Immenhausen und schließlich sei ja auch Dörnbergs Top-Torjäger Kemper immer noch im Urlaub. Dennoch muss sich der TSV auf einen motivierten Gegner einstellen. „Wir haben in diesem Kreispokalwettbewerb einiges vor“, betont Dörnbergs Pressesprecher Andreas Weinreich und nennt das Finale als Ziel. „Da können wir nur unseren Kampfgeist entgegen setzen und auf das Quäntchen Glück hoffen“, entgegnet Deichmann.

SV Balhorn - SG Reinhardshagen. Nur ein Drittel seines Stammkaders hat Balhorns Trainer Jörg Krug in der Vorbereitung zur Verfügung und dementsprechend auch in diesem Pokalspiel. Doch das stört den erfahrenen Coach nicht: „Das ist normal bei Hobbyfußballern, die unter anderem im Schichtdienst arbeiten, außerdem ist Urlaubszeit.“ Im Hinterkopf hat Krug schon die nächste Runde, denn im Viertelfinale würden die Distelberger auf den SSV Sand treffen. Aber zunächst einmal geht es gegen die Weservereinigten, die in der letzten Kreisoberligasaison nicht gegen den SV gewinnen konnten und auch in dieser Saison die Verjüngung ihres Kaders unter Trainer Henner Göring konsequent fortsetzen.

TSV Zierenberg - TuSpo Grebenstein. Keinen Druck verspürt Zierenbergs Co-Trainer Daniel Schmidt, der Marco Siemers vertreten wird. Für Schmidt ist der TuSpo klar in der Favoritenrolle und ein attraktives Los im Achtelfinale. Der TSV schaltete in der ersten Runde Kickers Wolfhagen souverän aus, die Grebensteiner siegten mit ihrer zweiten Garnitur in Hümme. Diesmal wird das eine erste Bewährungsprobe für den neuen TuSpo-Coach Valentin Plavcic.

SG Obermeiser/Westuffeln - SG Schauenburg. Der A-Ligist schlüpft im Duell mit dem Verbandsligaabsteiger in die Rolle des Außenseiters. Die Lila/Weißen steigen jetzt erst in den Wettbewerb ein und bestreiten einen Tag zuvor noch ein Testspiel gegen BC Sport Kassel. Trainer Jurek Förster wird wohl eine gemischte Mannschaft in Obermeiser präsentieren. Sven Dopatka, Coach von Obermeiser/Westuffeln, verlangt von seinen Akteuren, dass sie geordnet in der Defensive stehen und die Räume eng machen. Er hofft auf die Überraschung: „Im Pokal ist alles möglich.“

TSV Ersen - FSV Wolfhagen. „Das wird ganz schwer“, prophezeit Ersens Trainer Roberto Heuser vor der Partie gegen den klassenhöheren Gruppenligisten. Der TSV wird bedingt durch fehlende Urlauber und verletzte Spieler nur eine gemischte Mannschaft aufbieten können. Da gelte es mit den Kräften sparsam umzugehen und hinten nicht viel zuzulassen. Nur wenn es gelingen sollte das Ergebnis lange knapp zu halten, glaubt Ersens Coach an eine kleine Chance. Für den FSV ist es das erste Pflichtspiel unter Neu-Trainer Michael Briehl.

SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha - SG Calden/Meimbressen. „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen,“ lautet die Devise von Marc Leise, dem neuen Trainer der Erpetal-Vereinigten. Auch er kann nicht seine Wunschformation aufbieten, hofft aber, dass sein dezimierter Kader einen leidenschaftlichen Kampf zeigt. „Wir müssen die eigenen Zuschauer hinter uns bringen, dann wird es vielleicht eine packende Begegnung mit dem Gruppenligisten“, sagt der Ex-Dörnberger. Caldens Trainer Jens Alter will nach dem knapp verpassten Pokalerfolg in der letzten Saison wieder viel erreichen und bietet seinen stärksten Kader auf. (Anpfiff in Istha ist erst um 19.30 Uhr). (zyh)

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