Calden/Meimbressen steht im Finale

Freude über das 1:0: Tobias Krohne (links) umarmt Caldens Doppeltorschützen Toni Schubert über die Führung. Marcel Schindler eilt hinzu, während Wolfhagens Torwart Nils Zimmermann enttäuscht ist. Foto: Rieß

Im Halbfinale des Hütt-Kreispokals schägt die SG zu Hause Wolfhagen verdient mit 2:1. Selbst in Überzahl hatte der FSV kaum Chancen.

Calden. Mit einem hoch verdienten 2:1 (2:0)-Sieg gegen enttäuschende Wolfhager schaffte Calden/Meimbressen den Einzug ins Finale des Hütt-Kreispokals, wo als Gegner Sand wartet.

Die gut 100 Zuschauer auf dem Caldener Kaiserplatz sahen nur in den Anfangsminuten einen couragiert auftretenden Wolfhager Gruppenligist. In den ersten zehn Minuten hatten die Gäste denn auch mehr vom Spiel und gleich in der ersten Minute durch eine gelungen Kopfballaktion von Dominik Richter ihre beste Torchance im gesamten Spiel.

Dann nahm Ligakonkurrent Calden/M. das Heft in die Hand und bestach vor allem durch weite Pässe, die immer wieder den Weg zu Tobias Krohne und Marko Utsch fanden. Krohne war es denn auch, der den Caldener Führungstreffer einleitete. Während des Kopfballs wurde er gefoult, FSV- Torwart Nils Zimmermann wehrte ab, und während einige Caldener Elfmeter forderten, traf Toni Schubert (15.) zur Führung.

Auch der zweite Treffer ging auf Schuberts Kappe. Diesmal traf er aus dem Gewühl heraus und ließ dem gut haltendem Zimmermann keine Chance (30.).

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war von Wolfhagen nicht mehr viel zu sehen. FSV-Trainer Eric Schibol: „Durch ihre überharte Spielweise hat uns Calden den Schneid abgekauft.“

„Wenn das überhart war, dann hat Wolfhagen in der Liga nichts zu suchen. Das ist Fußball“, konterte SG-Trainer Jens Alter, der seiner Elf ein dickes Lob zollte.

Mit Recht. Selbst in Unterzahl - Stefan Dürrbaum sah gelb-rot (61.) - erspielte sich Wolfhagen keine nennenswerte Chance, während die SG mehrere gute Möglichkeiten hatte. Dass Wolfhagen dennoch zum Anschlusstreffer kam, war einem unnötigen Foul des eingwechselten Sascha Knoll an Timo Wiegand zu verdanken. Richter verwandelte den Foulelfmeter (90.).

SG: Ziegler - Holst, Heckmann, Mackewitz (45. Hormeyer, Dürrbaum - Schardt, Krohne (88. Knoll), Schindler, Schindewolf, Utsch, Schubert (60. Faust)

FSV Zimmermann - Täge, Alheid, Bakin, Nordmeier (46. K. Richter), Wiegand, Pflüger ( 78,. Seitz), D. Richter, Michels, Kaiser (46. Markus), Turan.

Von Michael Rieß

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