Daniel Jäger sichert Finaleinzug

Kopfballduell: Dörnbergs Len Hartmann kommt vor SG-Stürmer Dennis Dittmer an das Spielgerät. Foto:  Löschner

Helmarshausen. Im Kreispokal-Halbfinale zwischen der SG Weser/Diemel und dem FSV Dörnberg blieb eine Überraschung aus. Der favorisierte Gruppenligist setzte sich mit 2:0 (1:0) durch.

Allerdings benötigte der Gast zwei Strafstöße, um gegen die defensiv gut eingestellten Vereinigten zu Toren zu kommen. Daniel Jäger verwandelte sowohl den Handelfmeter kurz vor der Pause (45.) als auch den an Tom Biedebach verursachten Foulelfmeter sicher (74.).

Zu Beginn des Spiels war der Gruppenligist meist überlegen, allerdings nur gelegentlich überzeugend. Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen. Die wenigen Torchancen, die sich Dörnberg erspielte, waren selten zwingend. Ein Freistoß von Dominik Richter verursachte bei SG-Keeper Pavlov leichte Probleme (4.), einen weiteren Freistoß von Kemper klärte Baruschka zur Ecke (37.). Die besseren Chancen hatte der Gastgeber. Da Costa (15.) und Baruschka (40.) kamen nach Freistößen von Santiago zu Gelegenheiten per Kopf. Die größte Möglichkeit zur Führung hatte Kevin Graff. Nach einem Steilpass steuerte der SG-Stürmer allein auf Torwart Dominik Zeiger zu, scheiterte jedoch mit seinem Schuss (21.)

Die größte Einschussgelegenheit für den Gruppenliga-Tabellenführer hatte Kevin Richter, der nach einem langen Ball aus kurzer Distanz knapp verzog (39.). Selbiger Spieler bereitete indirekt auch die Führung vor. Bei einer Abwehraktion gegen Richter sprang einem SG-Abwehrspieler der Ball unglücklich an die Hand. Den fälligen Strafstoß nutzte Jäger zur Halbzeitführung (45). Diesen Treffer wertete SG-Spielertrainer Christian Multhaupt später als Knackpunkt: „In der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen, hatten mit zwei Standards und dem Alleingang von Graff die besseren Chancen. Durch den unglücklichen Elfmeter geraten wir ins Hintertreffen.“

Nach dem Seitenwechsel hatte der FSV Dörnberg seine beste Phase. Zunächst zwang Gunkel mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze Pavlov zu einer Glanztat (50.).

In der 53. Minute hatte Kemper eine Doppel-Chance. Ein Wolf-Zuspiel setzte er zunächst über den Kasten.

Nach einem Abstimmungsfehler beim anschließenden Spielaufbau war er sehr aufmerksam und zirkelte den Ball aus 20 Metern an den Pfosten.

„Schönes Extra-Spiel“

In einer Phase als Dörnberg nach einigen Wechseln etwas unsortiert wirkte, hatte Dennis Dittmer aus kurzer Entfernung die Gelegenheit zum Ausgleich. Doch Jäger klärte auf der Linie (69).

Fünf Minuten später jedoch die Entscheidung. Nach schönem Zuspiel des gut aufgelegten Kevin Richter auf Tom Biedebach kam Jan Baruschka bei seinem Klärungsversuch im Strafraum zu spät, und Jäger erhöhte auf 2:0 (74.).

Dörnbergs Spielführer Pascal Kemper, der Jörg Reith vertrat und in Personalunion auch als Trainer fungierte, war nach der Begegnung mit dem Ergebnis, aber nicht mit der Leistung zufrieden: „Defensiv hatten wir ein, zwei Wackler. Aber die Mannschaft hat sich mit dem Finale ein schönes Extra-Spiel verdient.“ Foto: zhj

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