Edermünde schaltet Titelverteidiger Mengsberg vor 250 Zuschauern aus – Trümner trifft beim 7:0 wie er will

Zadach macht den Coup im Pokal perfekt

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Robin Zadach sorgte mit zwei Treffern dafür, dass der SC Edermünde im Krombacher-Kreispokal eine Runde weiterkommt. 

Schwalm-Eder. Da ist die erste Sensation im Krombacher-Kreispokal. Der SC Edermünde hat sich gegen Titelträger TSV Mengsberg mit 3:1 behauptet. Souverän präsentierte sich Fußball-Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt beim 7:0 in Schrecksbach.

SC Edermünde - TSV Mengsberg 3:1 (2:1). „Ein hochverdienter Sieg für meine Mannschaft. Wir hatten mehr Spielanteile und die größeren Torchancen“, zollte Hannes Alter, Spielertrainer des SCE, seiner Elf Respekt. Mit ganz viel Leidenschaft und Kampfgeist konnte sich der Kreisoberligist durchsetzen. Die Alter-Elf präsentierte sich von Beginn an bissig. Dabei begann die Partie für den Außenseiter kritisch. Denn Alexander Wesner brachte den TSV früh in Führung (6.). Mengsberg zog sich danach in die eigene Hälfte zurück. Der SCE war gezwungen das Spiel zu machen – und das machte er gut.

Noch vor der Pause drehten André Strippel (29.) und Robin Zadach (42.) den Spieß zum 2:1 um. Von diesem Zeitpunkt an wurde es vor 250 Zuschauern ein packendes Pokalspiel. Hier die wütenden Angriffe der Gäste, dort ein aufopferungsvoll kämpfendes Edermünder Team. Alles klar machte zum 3:1 Zadach (47.).

VfB Schrecksbach - 1. FC Schwalmstadt 0:7 (0:4). Beim Kreisoberligisten setzte sich der Favorit nach starker erster Halbzeit standesgemäß durch. Vor 150 Zuschauern brauchte der FCS dabei einige Zeit gegen sehr defensiv aufgestellte Gastgeber, um in die Partie zu kommen. Mit einer gehörigen Portion Respekt waren Trainer Marco Schwab und sein Team zum VfB gereist. Und einer dreht auf wie selten zuvor: Jan-Philipp Trümner. Seit 2009 hatte der Defensivspezialist in 151 Pflichtspielen lediglich sechs Treffer für die Seniorenteams des FCS erzielt. Durch seinen Viererpack (13., 18., 24., 31.) sind es nun allein schon deren fünf in zwei Pokalspielen. „Ich hoffe, er hat er sein Pulver für die neue Serie nicht schon verschossen“, sagte Schwab mit einem Augenzwinkern.

Anschließend war es ein Leichtes für den Verbandsligisten, nach dem 5:1 in Neukirchen auch das zweite Derby im Pokal für sich zu entscheiden. Allein der formstarke VfB-Torwart Johannes Heipel verhinderte durch viele Glanzparaden eine noch höhere Niederlage. Brian Mitchell (67., 89.) und der Ex-Schrecksbacher Daniel Petersohn (77.) schraubten das Resultat in die Höhe. Fotos: privat/Hahn(nh)

Von Bernd Krommes

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