Calden/Meimbressen ringt im Pokal Dörnberg mit 6:5 nach Elfmeterschießen nieder

SG Calden/Meimbressen feiert Torwart Berndt

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Held des Tages: Dies war Caldens Schlussmann Steven Berndt mit zwei gehaltenen Strafstößen. Hier klärt er gegen den Dörnberger Torschützen Andreas Wenzek. 

Calden. Der Pokal wird doch mit einer anderen Tinte geschrieben. Denn am Montagabend war auf dem Caldener Kaiserplatz im letzten Achtelfinalspiel des Krombacher Kreispokals die Überraschung perfekt.  

Dort stand der 6:5 (0:1, 1:1, 1:1) Sieg des gastgebenden Gruppenligisten gegen den klar favorisierten höherklassigen FSV Dörnberg fest. Gefeiert bei den Hausherren wurde vor allem Torwart Steven Berndt, der für seine Mannschaft die Fahrkarte für das Viertelfinale löste. Calden/Meimbressen muss da am 18. Oktober bei der SG Wettesinmgen/Breuna/Oberlistingen auflaufen.

Berndt war deshalb der Held des Tages, weil er im fälligen Strafstoßschießen sowohl den Elfmeter von Dennis Dauber als auch den von Kevin Richter parierte. Berndts Gegenüber, FSV-Schlussmann Marius Schaub, dagegen entschärfte nur einen Strafstoß, den von Nino Wagener.

Natürlich gab es in den Dörnberger Reihen nach dem Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen Daniel Kinas aus Bad Emstal-Sand ganz lange Gesichter. Denn der Verbandsligist konnte eine einstündige personellen Überzahl nicht nutzen. Caldens Philip Butterweck (52.) hatte nach einem Tritt von hinten in die Hacken von Pascal Kemper den roten Karton gesehen und konnte vorzeitig zum Duschen gehen.

Bereits in der Anfangsphase versäumte es der Verbandsligist, das Signal auf Grün zu stellen. In Person ihres Torjägers Kemper. Einmal drückte er völlig frei einen Kopfball (4.) exakt in die Arme von Keeper Berndt, der dann Kopf und Kragen riskierend mit einer Fußabwehr gegen Kemper (5.) seine Farben im Spiel hielt. Gegen die Gästeführung durch Andreas Wenzek (16.) aber war der Caldener Zerberus machtlos.

Erst nach gut einer halben Stunde konnten sich dann auch die Platzherren druckvoller in der Offensive präsentierten und belohnten sich mit dem Ausgleich durch Dennis Dittmer (40.). Nino Wagener (45.) verschenkte die SG-Pausenführung.

Im zweiten Durchgang und auch in der Verlängerung besaß Dörnberg zwar optisch ein Plus, ohne jedoch das SG-Bollwerk knacken zu können. Pech hatte Dauber (95.)mit einem Lattenknaller. Die SG lauerte auf Konterchance, dabei traf aber Marc Zuschlag (92.) nur das Außennetz.

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