Fußball-Hessenpokal: FC Ederbergland verliert in Willingen 1:2

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Kopfballduell: Der Willinger Max Ullbrich im Zweikampf gegen den Ederbergländer Michael Möllmann (rechts).

Willingen. Für den FC Ederbergland ist der Fußball-Hessenpokal bereits beendet. Nach einer schwachen Leistung verlor der Hessenligist beim klassentieferen SC Willingen mit 1:2 nach Verlängerung.

Kein Wunder, dass Vladimir Kovacevic nach dem Spiel sauer auf sein Team war. „Wenn man solche E-Jugendfehler macht, kann man kein Spiel gewinnen“, schimpfte der FCE-Traine. Dagegen war Willingens Trainer Uwe Schäfer nach dem Coup über den klassenhöheren Hessenligisten natürlich „sehr zufrieden. Wir hatten den größeren Willen und haben uns in den 120 Minuten nie aufgegeben, sodass der Sieg nicht unverdient war“, sagte der Trainer des Verbandsligisten.

Zwar hatte der FCE durch Carlos Arsenio früh die erste hunderprozentige Chance (5.), doch anschließend fiel dem Hessenligisten kaum etwas ein, um tief stehende Willinger in Gefahr zu bringen. Die hatten kaum Mühe, die einfallslosen Angriffe der Gäste abzuwehren. Auch im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Willingen ließ den FCE spielen, der suchte sein Heil in langen und oft unpräzisen Bällen. "Spielt doch nicht so kompliziert", schimpfte Kovacevic mehrfach an der Seitenlinie.

Nachdem Gora zwei Chancen der Gäste vergeben hatte (55./63.), hatten die Upländer die besseren Möglichkeiten: Während ein 20-Meter-Schuss von Christoph Keindl am FCE-Tor vorbei ging (65.), scheiterten Florian Heine (71.) und Rene Huneck (74.) frei vor Gästeschlussmann Dominik Geiss, er war der einzige FCE-Spieler mit Normalform.

Die Führung der Gäste durch einen Kopfball des eingewechselten Dennis Meyer aus kurzer Distanz nach Flanke von Guntermann war so überraschend (82.). Als alles schon nach einem Sieg des FCE aussah, rettete der eingewechselte Neuzugang Niklas Michel mit seinem Traumtor aus 25 Metern Willingen in die Verlängerung, nachdem die FCE-Defensive im Anschluss an eine abgewehrte Ecke kollektiv pennte und dem Torschützen freie Schussbahn ließ (87.).

In der Verlängerung vergab zunächst Gora (95.), bevor die Willinger immer stärker wurden, wobei Raphael Mütze (112.) und Giovanni Struijk (114.) gegen Geiss bereits das Siegtor verpassten. Das erzielte nach einem Fehler von Guntermann und nach Vorarbeit von Heine Mittelstürmer Huneck in der 120. Minute.

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