Gastgeber im Viertelfinale des AKE-Cups Außenseiter - Verbandsligisten kommen

Ganz hohe Pokalhürden

Gefordert: Spielertrainer Dennis Schanze vom TSG Fürstenhagen (Mitte) steht mit seiner Elf vor einer schweren Aufgabe. Foto: eki

Witzenhausen. Allesamt Außenseiter sind die gastgebenden Mannschaften in dieser Woche im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gegen in höheren Klassen spielende Gegner. Die beiden Kreisoberligisten TSG Fürstenhagen und Lichtenauer FV bekommen es sogar mit Konkurrenz aus der Verbandsliga zu tun.

TSG Fürstenhagen - SV 07 Eschwege (Heute, 18.30 Uhr). „Wir sind nicht so vermessen, uns gegen diesen starken Gegner eine reelle Chance auszurechnen und haben auch nichts zu verlieren“, sagt TSG-Spielertrainer Dennis Schanze vor dem Vergleich gegen den zwei Klassen höher beheimateten Kontrahenten. Ziel der Platzherren ist es zunächst einmal, sich gegen den Favoriten passabel aus der Affäre zu ziehen und nicht zu viele Tore zu kassieren.

Schanze ist schon gespannt darauf, wie sich seine Mannschaft gegen so einen Rivalen verhält und wie sie den starken Eschwegern Paroli bietet. „Aus solchen Spielen können wir als Außenseiter nur lernen und Erkenntnisse ziehen“, erklärt der TSG-Coach. Priorität für Fürstenhagen hat ohnehin die Punkterunde, in der der TSG im Meisterschaftskampf schon einige Trümpfe in den Händen hält. Möglicherweise gibt es bei den Gastgebern auch einige Umstellungen mit einer Pause für angeschlagene Akteure.

SV Hörne - Wichmannshausen (Mittwoch, 18.30 Uhr). Die Konstellation in dieser Begegnung ist klar: Eine Mannschaft aus der Kreisliga B bekommt es mit einem drei Klassen höher spielenden Gruppenligisten zu tun. Auch wenn die Wichmannshäuser als Tabellenletzter kaum noch vor dem Abstieg zu retten sind, sind sie in diesem Auswärtsspiel haushoher Favorit. Beim SV Hörne übt man sich in Humor. „Die hau‘n wir weg“, machte es bei den SV-Kickern nach ihrem starken Punktspielauftritt am Sonntag in Kleinalmerode die Runde.

Lichtenauer FV - Weidenhausen (Donnerstag, 18.30 Uhr). Im Titelkampf der Kreisoberliga hat der LFV nach den zurückliegenden Patzern nur noch geringe Chancen, und auch der Pokalwettbewerb dürfte für die Mannschaft um Spielertrainer Sead Hadzic nach diesem Duell gegen einen Verbandsligisten beendet sein. „Wir wollen uns einigermaßen gut verkaufen und nicht zu hoch verlieren“, erklärt Hadzic.

Jedenfalls wollen sich die Platzherren von SV-Torjäger Sören Gonnermann und dessen Nebenleuten nicht überrollen lassen und werden deshalb aus einer geordneten Defensive agieren. „Mitspielen geht gegen so einen starken Gegner nicht. Wenn man dies versucht, dann wird Weidenhausen die sich dann bietenden Räume ausnutzen“, so Hadzic.

Nicht dabei ist beim LFV Verteidiger John Schneider, der zuletzt im Heimspiel gegen Wanfried die Rote Karte sah. Ungewiss ist auch der Einsatz von Torjäger Kai Simon, der sich mit einer Zerrung plagt. Hadzic will einige junge Spieler einsetzen.

SSV Witzenhausen - Bad Sooden-Allendorf (Donnerstag, 18.30 Uhr). Als Tabellenführer der Kreisliga A trifft der SSV auf einen Gegner, der sich erst vor zwei Tagen mit der Niederlage in Kleinalmerode aus dem Titelkampf der Kreisoberliga verabschiedete. Entsprechend groß ist der Ehrgeiz bei den Kurstädtern, das Halbfinale im Cupwettbewerb zu erreichen.

Aber auch die Witzenhäuser haben die Runde der besten Vier nicht abgeschrieben. „Für uns zählt natürlich vorrangig die Punkterunde, doch schenken werden wir unserem Gegner den Sieg nicht“, erklärt SSV-Sprecher Christoph Waldheim. Klar ist schon, dass Torhüter Christoph Bindbeutel übermorgen für Fabio Schinkel zum Einsatz kommt und einige Spieler geschont werden. (eki)

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