Kreispokal-Finale: Lohfelden gelingt beim 2:1-Erfolg gegen Sandershausen Titel-Hattrick

Glücklicher Favoritensieg

So sehen Sieger: Hessenligist FSC Lohfelden, hier nach der Pokalübergabe, feiert mit einem glücklichen 2:1-Erfolg gegen Gruppenligist TSG Sandershausen den Titel-Hattrick im Krombacher Kreispokal. Foto: Schmidt

Niestetal. Es war schwerer als erwartet, aber trotzdem feierte Hessenligist FSC Lohfelden beim 2:1 (1:0) gegen Gruppenligist TSG Sandershausen seinen dritten Kreispokal-Titel in Folge.

Sandershausens Trainer Friedhelm Janusch war nach der knappen Niederlage seiner Mannschaft am Ende richtig sauer: „Was nützt es, gut mitzuspielen? Wir müssen unsere Chancen nutzen und dürfen keine dummen Fehler machen.“ Mit diesem Fazit hatte der Coach die Partie schnell analysiert. Sandershausen überließ zunächst den Gästen die Initiative, machte geschickt die Räume zu und ließ dem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Die Niestetaler warteten auf Kontermöglichkeiten.

Und diese kamen: So nutzte Felix Credo ein Missverständnis in der FSC-Abwehr, umkurvte Torhüter Andre Schreiber, doch sein Schuss sprang vom Pfosten zurück ins Feld. Auch sein Nachschuss verfehlte das Ziel (36.). Eine Führung für die TSG wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Der FSC aber machte es besser: Nach einer Flanke von Moritz Meuser traf Lukas Iksal aus dem Gewühl zur glücklichen 1:0-Führung (40.). Die Gastgeber ließen nicht locker. So scheiterte erst Sascha Hebold an Schreiber (43.) und nur eine Minute später ging Tobias Rühlmanns Kopfball am Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel sahen die gut 400 Zuschauer ein verteiltes Spiel, ohne dass sich eines der Teams einen Vorteil erspielen konnte. Doch dann war der Gruppenligist wieder an der Reihe: Erst musste Torhüter Schreiber nach einem Konter weit aus seinem Kasten, um zu klären (66.). Dann aber war er machtlos, als Rühlmann nach Vorarbeit von David Altschmied aus 16 Metern abzog und den verdienten 1:1-Ausgleich erzielte (71.). Iksal hatte nach einem Konter die erneute Führung für den FSC auf dem Fuß, scheiterte aber am starken TSG-Torhüter Tobias Orth (76.). Im Gegenzug schoss Artem Radcenko aus 18 Metern über den Lohfeldener Kasten. Als dann Magnus Künkler einen Ball im Mittelfeld vertändelte, ging es schnell und Routinier Serdar Bayrak machte aus spitzem Winkel unhaltbar das 2:1 für seine Mannschaft.

Dabei blieb es. Hessenligist Lohfelden konnte sich über einen schwer erkämpften Pokalsieg gegen tapfere Sandershäuser freuen.

Von Horst Schmidt

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