Kreispokal: Schwalmstadt stürmt erst mit Windunterstützung erfolgreich ins Endspiel

4:0 - Hakaj als Dosenöffner

Der mit dem Ball tanzt: Hombergs talentierter Verteidiger Stefan Graf lässt hier den Schwalmstädter Torschützen zum 1:0, Leon Hakaj, aussteigen. Foto: Kasieiwcz

Homberg. In einem vom stürmischen Wind geprägten Fußball-Halbfinale des Kreispokals zwischen dem FC Homberg und dem 1. FC Schwalmstadt reichte den Gästen eine gute zweite Halbzeit zum Sieg. Mit drei Treffern innerhalb von zehn Minuten gelang ein 4:0 (0:0)-Erfolg und damit die Qualifikation fürs Finale gegen Titelverteidiger FC Körle.

Den Dosenöffner gab Leon Hakaj mit seinem Tor in der 62. Minute. „Wir waren nach der Pause konzentrierter und haben besser nach vorne gespielt“, sagte der 20-jährige, ehe Trainer Hans Schweigert ergänzte: „Mit dem Rückenwind konnten wir das Spiel geordneter aufbauen und unsere spielerische Qualität umsetzen.“

Beiden Mannschaften fehlten verletzungsbedingt einige Akteure. Der erste Einsatz bei den Senioren von Hombergs A-Jugend-Rückhalt Johannes Binder war aber abgesprochen, Stammtowart Jonas Viehmann nahm auf der Bank Platz. Die erste Möglichkeit hatte Schwalmstadts Jan Niklas Brandner, der Sohn von FC-Coach Horst. Nach einer Hereingabe von Jan Hendrik Wolf verfehlte der Mittelfeldakteur das Tor knapp (9.).

Auf der Gegenseite segelte ein Freistoß von Florian Seitz aus 35 Metern vom Wind getragen an den Pfosten (14.), dann prüfte Lukas Heil Gäste-Schlussmann Sacir Nikocevic ein erstes Mal (36.). Binder zeigte seine Klasse bei einer Parade gegen Steven Preuß (40.).

Mit Rückenwind drehte der Verbandsligist in der zweiten Hälfte auf. Das 1:0 durch Hakaj fiel auf Zuspiel von A-Junior Brian Mitchell (62.). Direkt im Anschluss sprang der Ball nach Schuss von Wolf an den Pfosten, ehe Ricardo Seck aus guter Position den Nachschuss vergab (63.). Bei seinem nächsten Versuch hatte Wolf mehr Glück. Souverän verwertete er ein Zuspiel von Kapitän Preuß zum 2:0 (70.). Fabian Seck schraubte das Ergebnis nach Ecke von Brandner per Kopfballtreffer in die Höhe (72.).

Die Kreisstädter wurden nur noch mit Standardsituationen gefährlich. Beide Versuche von Seitz parierte Nikocevic (76., 86.). Den Endstand sicherte Wolf mit einem schönen Schuss in den Winkel (90.), kurz nachdem Brandner nur den Pfosten getroffen hatte (88.).

„Für eine echte Chance hätten wir die Führung im ersten Abschnitt gebraucht. Durch den Rückstand mussten wir aufrücken und haben so Schwalmstadt Platz zum Angreifen geboten“, sagte Hombergs Florian Seitz. • FCH: Binder - Mausolf, F. Seitz, Wiederhold, Keil - Heil, Graf, Arrich, Unbehaun (56. Mühlberger) - Keller, Diehl. FCS: Nikocevic - Lutz (80. Miller), F. Seck, Lerch, R. Seck - Hakaj (84. Luther), Gerstung - Wolf, Preuß, Brandner - Mitchell (64. Diehl).

Von Lukas Braun

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