Fußball: Ederbergland setzt sich beim SC Willingen verdient durch

4:2 im Hessenpokal – FCE ist eine Runde weiter

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Hoch zum Leder: Kopfballduell zwischen Manuel Todt (Ederbergland, links) und dem Willinger Manfred Feistner.

Willingen. Der FC Ederbergland steht in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals. Das Landkreis-Duell beim SC Willingen gewann der FCE am Dienstagabend mit 4:2 (2:0).

Ein verdienter Sieg auch wenn die Upländer in den letzten zehn Minuten in Unterzahl noch einmal verkürzten. Das war auch der einzige Kritikpunkt von Trainer Vladimir Kovacevic. „Bei uns fehlt immer noch ein Tick Cleverness, um so ein Ding mal sicher nach Hause zu bringen.“

Ederbergland lief mit zwei personellen Ändeurngen auf. In die Mannschaft rückten von Beginn an Felix Nolte und Dominik Karge. Simon Freiling saß nur auf der Bank und Stasis Buividavicus stand überhaupt nicht im Kader. Neben Pavel Ricka stand Mashi Saighani in der Inneverteidigung.

Vor 150 Zuschauern begann der FC Ederbergland fahrig. Willingen nutzte Fehler im Aufbau der ersten zehn Minuten zu einigen schnellen Gegenstößen, aber es sprang nur eine Chance durch Daniel Butterweck heraus, dessen Schuss zu harmlos war (4.).

Der FCE kam erst nach gut zehn Minuten in die Begegnung – erste Chancen vergab Daniel Gora (10., 12.). Drei Minuten später machte es Felix Nolte besser: Er zog energisch von der linken Seite nach innen und sein Schuss aus 20 Metern wurde durch Christoph Keindl abgefälscht und landete zum 0:1 im Tor (15.).

Auf der anderen Seite strich ein Schuss von Jan Henrik Vogel knapp über den Winkel. Im Gegenzug setzte Felix Nolte klasse Manuel Todt in Szene, der flach ins lange Eck zum 0:2 (20.) traf. Willingen fehlte in der Offensive weiterhin das Glück, so verpasste Florian Heine, der Mölmman versetzte, den Anschlusstreffer. Sein Schuss klatschte an den Pfosten (23.). Der FC Ederbergland kontrollierte nun die Partie, verpasste aber den möglichen dritten Treffer durch Gora (25.) und Todt (30.). Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff vertändelte Feistner gegen Todt den Ball, brachte diesen zu Fall und sah wegen Notbremse die Rote Karte.

In Überzahl dominierte Ederbergland die zweite Hälfte bis fast zum Ende. Daniel Gora traf nach 57 Minuten zum 3:0. Sehenswert war der vierte Treffer der Gäste, als Oleg Heft drei Gegenspieler ausstiegen ließ und das Leder aus 20 Metern in den Winkel hämmerte (69.).

Willingen kam erst in der Schlussphase noch einmal auf: Freiling verursachte einen Elfmeter an Max Ullbrich, Matthias Bott verwandelte sicher (80.). Als Philipp Ullbrich per Kopfball den zweiten Treffer erzielte (86.), musste der FC Ederbergland völlig überraschend noch einmal zittern – zumal Patrick Plonka (88.) den dritten Treffer auf dem Fuß hatte. „Wir haben uns da das Leben selbst schwer gemacht“, sagte Kovacevic.

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