Fragen und Antworten: FSC Lohfelden heute im Hessenpokal bei Ederbergland

Hoch hinaus ins Halbfinale?

Abgehoben: Daniel Beyer will heute mit dem FSC Lohfelden das Hessenpokal-Halbfinale erreichen. Foto:  Fischer/nh

Lohfelden. Die 2:5-Niederlage im Derby gegen den KSV Baunatal ist abgehakt, jetzt gilt die volle Konzentration des FSC Lohfelden dem Fußball-Hessenpokal. Dort wartet heute auf den Fünftligisten das Viertelfinale beim FC Ederbergland. Anstoß in Battenberg ist um 19.30 Uhr. Fragen und Antworten:

Wie gestaltet sich die Lage beim FSC Lohfelden?

Nach seiner Roten Karte aus dem Derby ist Torwart André Schreiber gesperrt. Für ihn dürfte Timo Bauernschmitt spielen. Christian Käthner, Demetrio D’Agostino, Thomas Müller und René Huneck fehlen verletzungsbedingt, Mentor Latifi ist wieder fit und steht im Kader. „Dieses Spiel ist eine große Chance für den Verein. Und die Aussicht auf ein Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden ist auch nicht die schlechteste“, sagt FSC-Mittelfeldspieler Daniel Beyer.

Wie ist der FC Ederbergland in Form?

Verdammt gut. In der Verbandsliga Mitte hat das Team von Trainer Vladimir Kovacevic in den vergangenen acht Spielen siebenmal gewonnen – mit einer Bilanz von 29:4 Toren. Derzeit belegt Ederbergland den zweiten Platz mit sechs Punkten Rückstand auf Kelsterbach.

Wie fällt der direkte Vergleich zwischen Ederbergland und Lohfelden aus?

Ganz klar zugunsten des FSC. Seit der Saison 1998/99 standen sich die Klubs zehnmal gegenüber. Sieben Partien gewann Lohfelden, zwei endeten unentschieden, und nur einmal triumphierten die Ederbergländer.

Welche Mannschaften haben Lohfelden und Ederbergland bisher im Hessenpokal bezwungen?

FSC-Trainer Otmar Velte schaltete mit Lohfelden zunächst seinen Ex-Klub Sand mit 4:1 aus. Dann folgte ein 3:0-Erfolg in Weidenhausen und ein 2:1 im Derby gegen den Klassenkameraden vom KSV Baunatal. Ederbergland gewann 2:1 beim FV Breidenbach, 2:1 gegen Waldgirmes und dann 8:7 nach Elfmeterschießen gegen Lehnerz.

Wer spielt eigentlich im Hessenpokal-Viertelfinale?

Neben Lohfelden und Ederbergland steht aus nordhessischer Sicht der KSV Hessen im Fokus. Die Löwen treten am Samstag ab 13.30 Uhr beim Verbandsligisten Hünfelder SV an. Wehen Wiesbaden ist beim Regionalligisten TSV Steinbach (Freitag, 18.30 Uhr) favorisiert, Kickers Offenbach dürfte sich beim Verbandsligisten Oberliederbach (Samstag, 14 Uhr) behaupten.

Wie geht es nach dem Viertelfinale weiter?

Der Gewinner aus Ederbergland gegen Lohfelden hätte im Halbfinale auf jeden Fall Heimrecht gegen den Sieger aus Steinbach gegen Wehen. Gewinnt der KSV Hessen in Hünfeld, stünde ein Auswärtsspiel in Oberliederbach oder Offenbach an.

Von Torsten Kohlhaase

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.