SVA kann im Finale Gas geben

Er greift nach dem Cup: Norbert Rickert, Trainer der SG Niederaula/Hattenbach. Foto: Wenzel

Niederaula. Das Endspiel um den Fußball-Kreispokal steht an. Am Mittwoch um 18.45 Uhr stehen sich im Niederaulaer Stadion am Seckenbiegen der gastgebenden Gruppenligist SG Niederaula/Hattenbach und der Verbandsligist SVA Bad Hersfeld gegenüber.

Mühevoller Einzug

Bereits im Halbfinale dieses Krombacher Pokals war es zu einer ähnlichen Konstellation gekommen. Da hatte sich der SVA vor 500 Zuschauern gegen den ebenfalls eine Klasse niedriger angesiedelten Titelverteidiger SG Hessen/SpVgg. Hersfeld durchgesetzt. Die Niederaulaer hatten in der Vorschlussrunde beim A-Ligisten SG Gudegrund/Konnefeld mehr Mühe als erwartet.

Rückenwind

Für beide Finalisten könnte der Ausgang des Nachbarschaftsderby am morgigen Mittwoch richtungsweisend sein. Ein Erfolgserlebnis könnte ihnen im Endspurt des Abstiegskampfes noch einmal zu Rückenwind verhelfen.

Für die Asbacher ist es am Wochenende wieder enger geworden nach ihrer 1:3-Niederlage beim BC Sport Kassel - zumal die Rivalen Mengsberg und Baunatal II punkten konnten.

Ein Kuriosum am Rande: SVA-Interimscoach Fabian Kallée stand beim Finaleinzug noch selbst im Team. Nun erlebt er das Endspiel als Trainer an der Seitenlinie. Da der SVA am kommenden Wochenende spielfrei ist, muss er keine Kräfte schonen und kann Gas geben.

Gegner Niederaula ist trotz des erfreulichen 2:0 gegen den TSV Künzell noch längst nicht aller Sorgen ledig. Zum Durchatmen bleibt wegen des Pokaleinsatzes nur wenig Zeit. Am Sonntag steht die Elf von Trainer Norbert Rickert beim Tabellendritten Ehrenberg vor der nächsten hohen Hürde.

Heimrecht diesmal nutzen?

Für die Asbacher, das sportliche Aushängeschild des Fußball-Kreises, liegt der letzte Titelgewinn schon einige Jahre zurück. Zuletzt hatte man den Pott 2011 geholt - nach einem hart erkämpften 5:3 beim A-Ligisten TSV Herfa. Den Niederaulaern gelang ihr letzter Finaleinzug 2013. Damals setzte es auf eigenem Platz eine 1;3-Niederlage gegen die SG Hessen/SpVgg. Hersfeld. Vielleicht gelingt es ja diesmal, das Heimrecht zu nutzen und den neu gestifteten Wanderpokal der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg zu Hause zu behalten.

Von Thomas Becker

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