Kreispokal: Müller-Elf im Finale – Wabern verpasst nach Führung die Entscheidung

Körle nach 0:1 noch 2:1

Marcel

Körle. „Das war ein typisches Pokalspiel.“ Da waren sich die beiden Trainer Jörg Müller und Christian Leck einig. Denn der FC Körle besiegte nach hartem Kampf den TSV Wabern im Kreispokal-Halbfinale mit 2:1 (0:1) nach Verlängerung und zieht somit ins Finale ein. Dabei hatten die Gäste lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen.

Genau bis zur zur dritten Minute der Nachspielzeit. Jörg Müller fasste sich ein Herz und versenkte einen Abpraller per Direktabnahme mit dem Schlusspfiff zum 1:1. „Wir wollten unser Glück erzwingen“, freute sich der sichtlich erleichterte Spielertrainer der Gastgeber.

In der ersten Halbzeit war der TSV durch eine sehenswerte Kombination in Führung gegangen, als Torhüter Sennhenn im Duell mit Florian Korell das Nachsehen hatte (29.). Nach der Pause präsentierte sich eine willensstarke Körler Mannschaft, die jedoch nie richtig gefährlich wurde. Allerdings verpasste es der Gast, bei seinen Konterchancen alles klar zu machen. So tauchten zwei Mal Fabian Korell (85. und 90+2.) und einmal Maximilian Kördel (87.) frei vor Sven Sennhenn auf, der seine Mannschaft mit starken Aktionen im Spiel hielt. Dann schlug Jörg Müller zu.

In der Verlängerung zeigte der FCK, angetrieben vom Publikum, mehr Biss und erzielte die mittlerweile verdiente Führung. Jörg Müller passte auf Fitim Islami, der legte mit einem feinen Hackentrick quer und Marcel Riemann schob gegen den Lauf von Maximilian Korell zum 2:1 ein (103.). Nun war Wabern in der Offensive gefordert, rannte jedoch vergeblich an. Und muss sich nun im Pokal mit dem Spiel um den dritten Platz begnügen.

Bereits heute gibt‘s ein Wiedersehen, wenn beide Teams im Gruppenliga-Duell am Reiherwald aufeinander treffen. Ist dann Waberns Revanche angesagt? • Körle: Sennhenn – Lenz, Fehr, Taube, Essid – Schäfer (120. Gerlach), Riemann, Müller, Winkler (78. Gerlach) – Islami (83. Scherbaum), Melnarowicz (61. Weidemann). Wabern: TSV: M. Korell – J. Kördel, Geisser, Amert, Splietorp (106. Merten) – Hofmann (74. Kleinmann), M. Kördel (98. Fl. Korell), Löcke, Fa. Korell – Merten (66. Müller), Fl. Korell (83. Seker). Archivfoto: Kasi/nh

Von Tim Ellrich

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