Schwalm-Eder-Kreis: 5:3 nach 4:0 und 4:3 in Homberg

Kreispokal: 1. FC Schwalmstadt steht im Pokal-Endspiel

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Blickrichtung Ball: Schwalmstadts Daniel Schwalm (links) und Hombergs Sven Mamerow lassen das Spielgerät in dieser Szene keine Sekunden aus den Augen.

Homberg. SG Brunslar/Wolfershausen gegen 1. FC Schwalmstadt lautet das Endspiel des Fußball-Kreispokals. Doch ehe der favorisierte Verbandsligist FCS sein Ticket für die Partie am 9. Mai lösen konnte, schickte er seine Anhänger durch eine Achterbahn der Gefühle.

Denn trotz einer 4:0-Führung wurde es im Halbfinale beim FC Homberg noch einmal richtig spannend. 5:3 (3:0) hieß es am Ende aus Sicht der Gäste. „Das ist reine Kopfsache, da haben einige wohl nach dem vierten Tor abgeschaltet“, erklärte FCS-Trainer Atilla Güven. Nach einer Begegnung, die spielerisch eine Viertelstunde lang keinen Klassenunterschied vor 100 Zuschauern erkennen ließ. Nachfolgend jedoch deutlich in der Chancenverwertung. Als nämlich die Schwälmer, begünstigt durch schlampiges Defensivverhalten des FC, im Zehn-Minuten-Rhythmus aus drei Torchancen drei Treffer markierten. Ricardo Seck, von Leon Lindenthal perfekt in Szene gesetzt, traf zum 1:0 der Güven-Elf (15.). Zehn Minuten später verwertete Brian Mitchell ein Zuspiel von Daniel Schwalm zum 2:0 (25.). Und Alexander Fey nachfolgend gar zum 3:0 (33.). Diesmal hatte Ricardo Seck aufgelegt.

„Wir haben mit viel zu viel Respekt vor dem klassenhöheren Gegner agiert“, beschrieb FCH-Spielertrainer Florian Seitz die Aktionen seiner Elf im Verlauf der ersten Halbzeit. Nach dem Lattentreffer von Yannik März (55.) sowie dem 4:0 für die Schwälmer durch Lindenthal (61.) schien alles auf ein Debakel der Kreisstädter hinaus zu laufen. Doch da war bereits zu erkennen, dass der Gruppenligist seit Beginn der zweiten Spielhälfte das Spiel mutiger und offensiver anging. Antreiber Florian Seitz war es vorbehalten, seine Elf mit einem Alleingang über die linke Seite und einem Lupfer über FCS-Rückhalt Steffen Völker hinweg zum 1:4 zu belohnen (65.).

Ein Signal, das den Gästen wohl entgangen war. Eines, das Homberg jedoch nochmals Flügel verlieh. Denn durch Sefa Cetinkayas 18-Meter-Schuss nach einer Seitz-Vorlage (72.) sowie Marvin Schmidts Abschluss mit dem zweiten Ball (74.) stand es plötzlich nur noch 3:4. Ein Treffer, der die Aktionen des FCH weiter befeuerte, jedoch auch den Minuten-Schlaf des Verbandsligisten beendete. Leon Lindenthal beseitigte mit seinem zweiten Treffer zum 5:3 (80.) die Sorgen des Favoriten um den Einzug ins Pokalfinale. • Homberg:Krahn - Yildiz, Mausolf, Unbehaun (46. Mamedow), Klaus (70. Marx) - F. Seitz, Graf - Walther, Mamerow, Cetinkaya - Schmidt. Schwalmstadt:Völker - R. Seck, F. Seck, Schuch (66. Luther), März - Jerkovic (23. Schwalm), Liebermann (64. Rieck) - Fey, Herpe, Lindenthal - Mitchell. Von Bernd Knauff

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