Kreispokal-Finale: Lohfelden schlägt CSC 03 klar 4:0

Flugeinlage: Lohfeldens Daniel Beyer (rechts) im Zweikampf mit Kassels Lukas Iksal.

Lohfelden. Ein Tor schöner als das andere – und dazu ein klarer Sieg. Der FSC Lohfelden hat trotz einer Reihe fehlender Spieler das Finale im Krombacher Fußball-Kreispokal gegen den frischgebackenen Gruppenliga-Meister CSC 03 Kassel 4:0 (1:0) gewonnen. Damit darf der Hessenligist wie im Vorjahr im Hessenpokal starten.

Auch 2015 hatten sich die Lohfeldener durch einen Endspielerfolg gegen die Rothosen durchgesetzt. Vor 200 Zuschauern im Nordhessenstadion wollten die Gastgeber eine frühe Entscheidung herbeiführen und waren anfangs tonangebend. Allein der mögliche Treffer fiel nicht: Den Freistoß von Adrian Bravo Sanchez (6.) entschärfte CSC-Schlussmann Tobias Klöppner, die Flanke von Florian Heussner verpassten Niklas Kühne und Jannik Weingarten (12.) im Zentrum.

Mitte des ersten Abschnitts war dann auch der Gast nach den Feier-Strapazen vom Sonntag richtig im Spiel. Bezeichnend: Stürmer Igor Radisavljevic lieferte sich jetzt einige harte Zweikämpfe mit Mentor Latifi. Von seinen Mitstreitern traf Pavo Susilovic die Latte (22.), zielte Lukas Iksal knapp nebens Gehäuse (24.) und hatte auch Gianluca Maresca kein Glück. Der Linksverteidiger hatte im vergangenen Sommer getroffen – damals noch für den FSC beim 2:0-Finaltriumph.

Unmittelbar vor der Pause doch die Führung der Platzherren: Kurz nachdem Tim Metzner für die Rothosen auf der Gegenseite einen Treffer verpasst hatte, schlug Lohfeldens Abwehrrecke Roy Keßebohm einen sehenswerten Ball diagonal auf Daniel Beyer, der bediente Weingarten – 1:0. Ob es noch schöner geht? Oh ja. Der Favorit legte elegant nach: Jaroslaw Matys passt von der Grundlinie in den Strafraum, Bravo Sanchez schiebt ein - 2:0 (47.).

„Die Treffer sind zu diesen günstigen Zeitpunkten gefallen, weil wir auch viel Druck erzeugt haben“, stellte FSC-Trainer Otmar Velte zufrieden fest. Die Entscheidung für seine Elf resultierte aus einem Doppelschlag, wobei jeweils der schnelle Florian Heussner als Wegbereiter glänzte. Erst war Weingarten Nutznießer (67.), dann köpfte Niklas Kühne ein (70.). Zuvor hatten Bravo Sanchez und Beyer (60.) weitere Gelegenheiten ausgelassen.

„Der Doppelschlag war ärgerlich. Mit dem 3:0 war das Spiel dann gelaufen“, resümierte Kassels Coach Lothar Alexi. Dabei hatte sein Team in der 53. Minute die Chance gehabt, noch einmal für Spannung zu sorgen. Nach Foul von Latifi an Radisavljevic vergab Michael Dawid vom Elfmeterpunkt gegen André Schreiber. Und weil der Torwart auch noch gegen Ex-Mitspieler Maresca parierte (75.), hielt sich der FSC schadlos. Weshalb die Spieler nach dem Schlusspfiff und der Siegerehrung durch Kreisfußballwart Günther Schneider auch kräftig feiertern. • Lohfelden: Schreiber - Blahout, Latifi, Keßebohm, Heussner - D’Agostino - Beyer, Weingarten, Bravo Sanchez, Matys (55. Kühne/90. Winter) – Kühne (46. Demaj/80. Markus) Kassel: Klöppner - Metzner, I. Susilovic (69. Steinhauer), Dawid, Marsch - P. Susilovic, Kuhn - Kouay, Simoneit (36. Mand), Iksal - Radisavljevic SR: Rübe (Kassel) - Z: 200 Tore: 1:0 Weingarten (43.), 2:0 Bravo Sanchez (47.), 3:0 Weingarten (67.), 4:0 Kühne (70.) Bes. Vork.: Dawid (CSC) scheitert per Foulelfmeter an Schreiber

Von Björn Mahr

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