Kreispokal: Rennertehausen/B. unterliegt 1:8 - FCE im Finale gegen Röddenau

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Platz da, ich komme: Der Ederbergländer Ingo Miß (rechts) versucht, sich gegen Joel Krümmelbein (Rennertehausen) durchzusetzen.

Rennertehausen. Am Ende hieß es standesgemäß 8:1 (2:0) für den FC Ederbergland im Fußball-Halbfinale des Krombacher-Kreispokals bei der SG Rennertehausen/Battenfeld. Damit steht der Verbandsligist im Finale gegen den Kreisoberligisten TSV Röddenau.

„Man kann sich gegen einen so konsequent spielenden Gegner schwer tun, wie man in der ersten Halbzeit gesehen hat“, sagte FCE-Trainer Vladimir Kovacevic. Tatsächlich hielt das Bollwerk der von Heiko Maurer gecoachten SG-Mannschaft (Trainer Fajko Efendic ist im Urlaub) bis zur 31. Minute. Dann traf Felix Nolte zur Führung, die er zehn Minuten später per Foulelfmeter auf den 2:0-Pausenstand ausbaute. Ein Kopfball von Dominik Karge, der an die Latte ging (5.), war zuvor die größte FCE-Chance trotz drückender Überlegenheit gewesen.

„Etwas der Mut gefehlt“

Die Reihen um SG-Abwehrchef Joel Krümmelbein waren dicht geschlossen, sodass Gäste-Mittelstürmer Ingo Miß in vorderster Front einen schweren Stand hatte. Zudem zeigte sich Heim-Keeper Florian Hesse auf dem Posten. Dabei hatte Julian Klein die große Chance zur SG-Führung, als er nach einer Viertelstunde allein vor FCE-Keeper Julian Hilbert auftauchte, ihm dann aber die Nerven einen Strich durch die Rechnung machten und er Hilbert scheiterte. „Wir wollten weiter so agieren. Aber leider ist unsere Ordnung nach der Pause verloren gegangen. Uns hat auch etwas der Mut gefehlt“, deutete Heiko Maurer an, was sich nach dem Wechsel auf dem Sportplatz in Rennertehausen abspielte. „Als in vier Minuten drei Tore fielen, dachte ich, wir würden komplett untergehen“, sagte Joel Krümmelbein nach der Partie.

Die Heimelf kam mit Drang nach vorn aus der Kabine, wurde aber durch die Treffer von Pavel Ricka, Lukas Guntermann und Ingo Miß (57. 58. 60.) auf den Boden der Tatsachen geholt. Der eingewechselte Jetmir Shabani (71., 85.) und erneut Guntermann (82.) machten den Sack zu, ehe dem ebenfalls eingewechselten Alban Selmani mit einem tollen Distanzschuss (86.) der Ehrentreffer gelang.

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