Klarer Sieg

Kreispokalfinale in Kassel: KSV Baunatal schlägt Türkgücü 3:0

+
Pure Freude nach dem Finale: Kreisfußballwart Günther Schneider, Christoph Schneehain (Krombacher) und Willi Nebe (KSV) freuen sich mit dem neuen Pokalsieger KSV Baunatal. Im Bild das Team mit (hinten von links) Patrick Krengel, Tom Samson, Felix Schäfer, Pascal Bielert, Sumin Lee, Joonhaeng Choo, Jan Schulz, Leon Geib, Hovik Jalilyan, Torwarttrainer Matthias Müller, Mario Wolf, Manuel Pforr, Luca Trump, und Malte Grashoff sowie (vorn von links) Daniel Borgardt, Nico Schrader, Jonas Springer, Nico Möller, Torben Ludwig, Tjarde Bandowski, Fatih Üstün und Betreuer Hage Demircan. Die KSV-Akteure spielten mit Trauerflor für den gestorbenen Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub. 

Lohfelden-Vollmarshausen. Der KSV Baunatal ist neuer Pokalsieger im Fußballkreis Kassel. Im Endspiel setzte er sich gegen den Gruppenligisten SV Türkgücü Kassel durch. 

Wer unter den 200 Zuschauern in Vollmarshausen auf eine Überraschung gehofft hatte, wurde enttäuscht. Obwohl Fußball-Hessenligist KSV Baunatal kaum mehr als das Nötigste tat, wurde er gegen Gruppenligist SV Türkgücü seiner Favoritenrolle gerecht gewann das Finale um den Krombacher Kreispokal mit 3:0 (2:0). Er beerbte damit den FSC Lohfelden.

„Wir wollten so lange wie möglich die Null halten und dann unsere Chance suchen. Das hat nicht geklappt, aber wir haben trotzdem das Beste draus gemacht und hätten ein Tor verdient. Ich bin stolz auf die Mannschaft und ihre Leistung“, sagte Türkgücü-Trainer Hüseyin Üstün.

Pech hatten die Türken, als erst Kerem Ulas (31.) und später Volkan Altindag (67.) mit Knöchelverletzungen vom Feld mussten.

Mal bauten die Baunataler behäbig auf, mal kamen sie mit Tempo. Im Abschluss fehlte ihnen jedoch die Konsequenz. Bis zur 41. Minute ging so der Plan von Üstün auf, ehe Malte Grashoff mit herrlichem Dropkick den Bann brach. Noch vor der Pause erhöhte Sumin Lee auf 2:0 (45.). Eine Vorentscheidung war gefallen.

Geblockt: Türkgücüs Ibro Semoski (vorn) nimmt es mit den Baunatalern Tom Samson (links) und Nico Schrader auf.

Nach dem Wechsel orientierte sich auch Türkgücü weiter nach vorn. Der KSV fiel es damit leicht, in aussichtsreiche Positionen zu gelangen. Doch wie zuvor agierten die Angreifer bei ihren Möglichkeiten umständlich und teilweise überheblich. So vergaben sie eine Chance nach der anderen.

Allmählich kam auch Türkgücü zu Gelegenheiten. Die beste hatte Yasin Bingül, der mit starkem Schuss aber nur den Pfosten traf (76.).

Besser machte es der eingewechselte Tjarde Bandowski. Trocken zog er aus 17 Metern ab und setzte den Ball unhaltbar ins lange Eck (85.). Sollte es letzte Zweifel am Baunataler Erfolg gegeben haben, so waren sie hiermit beseitigt.

„Wir wollten das Finale unbedingt gewinnen und wussten, dass es schwer werden würde. Aber trotzdem hätten wir es besser machen können. Wichtig war, dass nach dem 2:0 Ruhe reinkam“, sagte KSV-Trainer Tobias Nebe.

Einer der besten auf dem Platz war Türkgücüs Routinier Ibro Semoski. Auch mit 37 Jahren hat der frühere Hessenligaspieler des OSC Vellmar kaum etwas von seiner Klasse eingebüßt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.