Kreispokal-Viertelfinale: Schwalmstadt setzt sich beim Gruppenligisten Mengsberg 3:0 durch

Kutzner sorgt für Vorentscheidung

Die Rollen waren im Kreispokal-Viertelfinale klar verteilt: Hier ist Schwalmstadts Mirko Rieck (links) vor Mengsbergs Julian Schaub am Ball. Foto: Richard Kasiewicz

Mengsberg. Einstieg nach Maß für Schwalmstadts neuen Trainer Hans Schweigert. Im Hit des Kreispokal-Viertelfinales gewann sein 1. FC Schwalmstadt souverän mit 3:0 (1:0) beim TSV Mengsberg.

„Ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. So ein Spiel ist für mich als neuen Trainer viel besser als eine einfache Trainingseinheit. Hier erkenne ich gleich die Stärken und Schwächen der Spieler“, sagte Schweigert.

Im Derby vor 300 Zuschauern gab es für Schweigert vor allem die Stärken seiner neuen Truppe zu begutachten. Der Verbandsligist dominierte die Partie vom Start weg, ohne spielerisch herauszuragen. Das Mittelfeld um Taktgeber Jan Henrik Wolf eroberte die Hoheit über das Geschehen und leitete die Angriffe meist über die Außenpositionen ein.

Voraussetzung dafür war das 4:1:4:1-System mit Geburtstagskind Jakob Gerstung als Sechser anstelle des mit Hüftproblemen zunächst auf der Bank sitzenden Kapitän Steven Preuß. Bei den Platzherren konnten die leicht angeschlagenen Reitz und Fidan zwar als hängende Spitzen im 4:2:3:1 anfangen, sollten aber nur zu wenig Chancen kommen.

Die Führung fiel nach Freistoß von Wolf von der Strafraumkante. Jannis Lerch legte den hohen Ball mit dem Rücken vor und Fabian Seck schoss das Spielgerät im Chaos aus fünf Metern ins Gehäuse (16.). Einziges Gegenmittel für den TSV waren Fernschüsse. In der zweiten Halbzeit wurde die FCS-Überlegenheit deutlicher. Erst klärte Girschikofsky noch gegen Wolf (53.) und Serkan Erdem (56.), dann aber bestrafte Kevin Kutzner eine Unordnung in der Mengsberger Defensive und traf auf Zuspiel von Leon Lindenthal zur Vorentscheidung (59.).

Die Gäste nutzten nun die flexible Wechselregelung, auch Steven Preuß kam rein - und traf zum Endstand. Nach Ecke von Wolf ließ Girschikofskiy das Leder nur abprallen und Preuß staubte aus fünf Metern ab (83.). „Die Mannschaft hat heute kämpferisch besser gegengehalten als noch am Samstag gegen Schwalmstadt II. Spielerisch hatten wir heute aber Probleme“, sagte der Vorsitzende Michael Zein.

TSV: Girschikofsky - Fischer, Rama, Pauli, Dingel - Fitzke (75. Sekmen), Möller - Fidan, Schaub, Reitz (61. Berneburg) - Kleinmann (68. G. Hainmüller)

FCS: A. Seck - Lutz, F. Seck, Lerch, Liebermann - Gerstung (60. Preuß) - Wolf, Kutzner, R. Seck (73. Trümner), Lindenthal (66. Rieck) - Erdem

Von Lukas Braun

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