Schwalmstadt für Neukirchen beim 5:1 eine Nummer zu groß – Jäckel sorgt kurzzeitig für Spannung

Leon Lindenthal macht alles klar

Ungewöhnliche Rollen: Hier läuft FCS-Torschütze Leon Lindenthal (rechts) ausnahmsweise mal hinterher, um eine Flanke von Neukirchens Tobias Feit zu verhindern. Foto: Hahn

Neukirchen. Der Favorit ließ nichts anbrennen. Im Schwälmer Duell der ersten Runde des Fußball-Kreispokals setzte sich der Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt mit 5:1 (3:0) beim Kreisoberligisten SC Neukirchen durch. Fabian Seck (8.), Jan Philipp Trümner (39.), Patrick Herpe (43.), Leon Lindenthal (63.) und André Karl (77.) für den FCS sowie Benedikt Jäckel (47.) für die Gastgeber sorgten vor 200 Zuschauern in der Knüllkampfbahn für die Tore.

„Der spielstarke FCS hat unsere Fehler konsequent genutzt und hat deshalb verdient gewonnen“, erklärte SCN-Spielertrainer Steffen Fink. Dennoch war er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, die auf Alexander Hauck, Timm Feit und Viktor Deiwald verzichten musste. Sein Gegenüber Marco Schwab bemängelte, dass es trotz einer 3:0-Führung nach dem Seitenwechsel noch ein bisschen spannend wurde: „Wir haben etwas den Faden verloren und uns von der Hektik im Spiel anstecken lassen“.

Dabei nahm er auch seine Defensive ins Visier, der der stark aufgelegte Benedikt Jäckel große Probleme bereitete. Sein Treffer kurz nach dem Seitenwechsel hatte Neukirchen noch einmal zurück ins Spiel verholfen. Zuvor hatte der Rückkehrer den Pfosten getroffen (46.) und danach per Kopf eine Großchance vergeben (51.).

Trotzdem war der klare Sieg des FCS hoch verdient. Der präsentierte sich beweglicher, ballsicherer und auch konsequenter in seinen Aktionen. Als Türöffner diente ein leichtfertiger Neukirchener Ballverlust im Mittelfeld, der das Führungstor der Gäste zur Folge hatte. Die danach immer mehr aufdrehten. Und durch Leon Lindenthals Tor zum 4:1 schließlich alles klar machten.

Kurios dabei: Schwalmstadt musste beim Nachbarn auf alle vier Stammtorhüter des Seniorenkaders verzichten, so dass Routinier Tobias Kreuter sechs Jahre nach seinem Karriereende ein fehlerfreies Comeback feierte. Archivfoto: Hahn

Von Bernd Krommes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.