Kreispokalfinale in Uttershausen: Trainer feiern Wiedersehen – Schwalmstadt Favorit

Müller hofft auf ein Duo

Alte Neukirchener Weggefährten: Schwalmstadts Coach Hans Schweigert, der auf dem linken Bild Stürmer Serkan Erdem Anweisungen gibt, und Körles Spielertrainer Jörg Müller, die sich mit ihren Teams im Pokalfinale in Uttershausen messen. Fotos: nh

Uttershausen. Titelverteidiger oder bestplatzierteste heimische Mannschaft: Wer gewinnt den Fußball-Kreispokal? Das ist die Frage am heutigen Donnerstag, wenn sich Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt und Gruppenligist FC Körle ab 16.30 Uhr in Uttershausen messen. Zuvor steht an gleicher Stelle ab 14 Uhr das sportlich bedeutungslose Spiel um den dritten Platz zwischen dem TSV Wabern und FC Homberg auf dem Programm.

„Körle hat überragende Spieler, die sicher auch zu Schwalmstadt passen könnten“, zollt Hans Schweigert dem Sieger von 2015 (2:0 am 14. Mai in Homberg gegen die SG Immichenhain/Ottrau) Respekt. Und weiß, dass der FCS auf dem Weg dorthin damals im Viertelfinale mit 1:2 dem FCK unterlegen war.

Allerdings scheint der Elf um Spielertrainer Jörg Müller im Endspurt der Saison etwas die Puste auszugehen. Nach vielen englischen Wochen verlor der FCK nämlich zuletzt überraschend mit 0:1 gegen Immichenhain/Ottrau und 0:2 gegen SSG Ense/Nordenbeck. „In beiden Spielen hatten wir eine bescheidene Passquote und schlechte Chancenverwertung“, weiß Müller, der dabei auf die verletzten Leistungsträger Mario Umbach, Marcel Riemann (beide Innenbandanriss), Luis Taube (Sprunggelenk) und Daniel Fehr (Meniskusreizung) verzichten musste. Die beiden Letztgenannten könnten im Endspiel immerhin vielleicht eingesetzt werden.

„Wir müssen ab der ersten Minute eine andere Körpersprache zeigen, müssen die Grundordnung beibehalten und mutig nach vorn spielen“, fordert Müller und hofft auf gute Angriffsaktionen von Dennis Alberding, Thomas Melnarowicz und Patrick Schäfer.

Zudem freut sich der Körler Übungsleiter auf ein Wiedersehen mit Hans Schweigert. Denn Müller war einst beim SC Neukirchen in Regionalliga sowie Oberliga zu der Zeit am Ball, als der erfahrene Coach den SCN II in der Landesliga betreute. „Jörg ist ein Teamplayer und guter Pädagoge, der seine Qualitäten auf eine Mannschaft überträgt“, zollt der 63-Jährige seinem Gegenüber Respekt.

Im Vergleich zum 3:0 im Verfolgerduell der Verbandsliga mit der SG Bad Soden müssen die Schwälmer auf Timo Brauroth aus beruflichen Gründen verzichten. Möglich, dass Leon Lindenthal, der zuletzt eine schöpferische Pause erhielt, sich wieder beweisen darf. Aufgefüllt wird der arg gebeutelte FCS-Kader durch Akteure aus der als Absteiger aus der Gruppenliga feststehenden Reserve. (sbs)

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