TSV Röddenau zwingt FC Ederbergland in die Verlängerung

Die Führung für den FC Ederbergland auf dem Rasenplatz in Röddenau ist gefallen: Torjubel zum 0:1 durch den Schützen Pavel Ricka (links). Röddenaus Keeper und ein Abwehrspieler können nur dem Ball im Netz nachschauen. Foto:  Kaliske

Röddenau. Kreisoberligist TSV Röddenau hat den favorisierten FC Ederbergland am Mittwochabend im Kreispokalfinale beim Stand von 1:1 nach regulären 90 Minuten in die Verlängerung gezwungen: Dort setzte sich dann der Verbandsligist durch Tore von Sascha von Drach (94.) per Kopfball und Dennis Meyer (103.) doch noch mit 3:1 verdient durch.

„Wir haben in der regulären Spielzeit nicht verloren. Alle meine Spieler können beruhigt in den Spiegel schauen“, freute sich Röddenaus Trainer Cataldo Schirru.

Dass bei beiden Teams die Meisterschaft im Vordergrund steht, hatte sich schon in der ersten durchweg fairen Halbzeit angedeutet. Chancen gab es allerdings fast nur auf der anderen Seite, denn mit zunehmender Spielzeit drängte der FCE die Gastgeber in einen Belagerungszustand, bei dem die Gäste aber oft nicht wussten, wie sie durch das massive Abwehrbollwerk durchkommen sollten. Gästejubel dann in der 26. Spielminute, als Pavel Ricka, nach einer Ecke von Janis Wolff, zur Führung einköpfte.

Nach Wiederanpfiff standen die Röddenauer defensiv klasse und verteidigten aufopferungsvoll. Drei Minuten vor dem Abpfiff belohnten sich die Gastgeber: Der eingewechselte Marc Bergmoser bediente Andreas Dehnert, der aus kurzer Distanz zum umjubelten Ausgleich vollstreckte (87.). So ging es in die Verlängerung. (zhw/had)

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