Dorfschäfer und Hett schießen Mengsberg zum Pokalsieg - Folgt Sonntag der Aufstieg?

Kreispokalfinale: TSV Mengsberg setzt sich die Krone auf

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Mengsberg ist Kreispokalsieger: (obere Reihe von Links) Kreisfußballwart Erwin Naumann, Günther Brandt, Markus Weber, Alexander Wesner, Daniel Hainmüller, Lukas Fischer, Rene Dingel, Jan Spannknebel, Andreas Mayr, Markus Jäckel, Kevin Quehl, Marcel Reitz, Martin Kubitschko, Fabian Hett, Sebastien Keller, Tobias Girschikowsky, Marcel Fischer, Okan Özalp, Felix Gies, Sportkreis Vorsitzender Ulrich Manthei, Christoph Schneehain (Krombacher), (knieend) Maximilian Krähling, Maximilian Sack, Leon Hakaj, Tobias Bechtel, Marcel Eichler Dennis Dorfschäfer, Mario Selzer und (liegend) Dardan Rama.

Ziegenhain. Jede Blessur und jeder Schmerz sind vergessen, als Dardan Rama zur Siegerehrung schreitet, um den Pokal entgegenzunehmen. Der TSV Mengsberg ist Kreispokalsieger. Mit einem 2:0 (2:0)-Sieg setzte sich das Team von Trainer Mario Selzer gegen den Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt durch.

„Wir haben richtig gekämpft und wollten Schwalmstadt nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Rama. Und der Plan ging für den TSV Mengsberg auf. Zunächst sah es jedoch so aus, als ob der Titelverteidiger seine Favoritenrolle gerecht werden würde. In der vierten Minute verpasste der Ball nach dem Schuss von Leon Lindenthal nur knapp das Mengsberger Tor. „Wenn wir diese hundertprozentigen Chancen nicht nutzen, dürfen wir uns über die Niederlage nicht wundern,“ sagte FCS-Kapitän Jannis Lerch.

Denn die Gäste zeigten nur wenige Minuten später, wie es funktioniert. Nach einem Freistoß an der Mittellinie, den Alexander Wesner in den Strafraum bugsierte, verlängerte Marcel Reitz das Spielgerät und legte es passgenau für Dennis Dorfschäfer auf, der zur Führung für Mengsberg nur noch einköpfen musste (9.). Mit der ersten großen Chance verschaffte sich der TSV Luft und dachte nicht daran aufzuhören. „Wir wollten es in der ersten Halbzeit einfach mehr als der Gegner und das konnte jeder im Stadion sehen“, befand Dennis Dorfschäfer.

Chancen erarbeitete sich auch der Gastgeber. Doch Ricardo Secks Abschlüsse fanden das Ziel nicht. Mit einem Konter fingen sich die Schwälmer dann das 2:0. Dennis Dorfschäfer setzte sich im Laufduell gegen Jannis Lerch durch und sah Fabian Hett im Strafraum, der den Ball unhaltbar für FCS-Torhüter Mario Wöhrmann im Tor versenkte (35.).

Nach der Pause zeigte der FCS ein anderes Gesicht. „Da haben wir dann einen besseren Zugriff auf das Spiel gehabt, nachdem wir die Abwehr umgestellt hatten“, erklärte FCS-Coach Christoph Keim, der zum letzten Mal am Spielfeldrand als Trainer stand. Doch erst Richtung Schlusspfiff wurde es noch mal spannend. In der 86. Minute kam Leon Lindenthal im Strafraum zu Fall, der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Zwei Großchancen nutzte der eingewechselte Brian Mitchell nicht. „Der TSV wollte es einfach mehr. Das war heute ausschlaggebend. Der Spielverlauf spiegelt unsere gesamte Saison wieder“, gestand Leon Lindenthal ein.

Und so konnte der FCS-Kapitän bei der Siegerehrung nur die Urkunde für den Zweitplatzierten abholen. Für Jannis Lerch die letzte Aufgabe im FCS-Trikot. „Ich wollte mit einem Titel gehen. Es waren schöne vier Jahre, aber die Enttäuschung ist groß“, erklärte der Kapitän.

Für den TSV geht eine irre Aufholjagd seit der Winterpause weiter. „Wir haben uns belohnt für die Schufterei im Winter“, sagte Trainer Mario Selzer. Und am morgigen Sonntag (15 Uhr Zum Engelhain) könnte das letzte Kapitel der Erfolgsgeschichte geschrieben und mit einem Sieg gegen Bad Wildungen der Aufstieg in die Verbandsliga perfekt gemacht werden.

• FCS: Wöhrmann - Dietz (46. Liebermann), Lerch, Gerstung, Lutz (67. Brauroth) - Kaquri, Kutzner, Seck, Schwalm - Lindenthal, Karl (60. Mitchell).

TSV: Bechtel - Dingel, Wesner, Rama (55. Fischer), Krähling - Eichler, Hakaj - Sack, Hett (90. Quehl), Reitz (69. Berneburg) - Dorfschäfer (76. Reitz).

SR: Theiß (Grüneburg) - Z: 820

Tore: 0:1 Dorfschäfer (9.), 0:2 Hett (35.). Gelb-Rot: Seck (90.)

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