Trainer Lohne an alter Wirkungsstätte mit neuer Mannschaft erfolgreich

TSV  Schwarzenberg verschläft erste Halbzeit

Entwischt: Der Schwarzenberger Björn Stelter (r.), der das Anschlusstor von Binyam Arayan vorbereitete, lässt hier Janos Gal (SG Beiseförth/Malsfeld) stehen und flankt in den SG-Strafraum. Foto: Kasiewicz

Schwarzenberg. Natürlich konnte sich Jürgen Lohne über den 3:1 (2:0)- Erfolg seiner SG Beiseförth/Malsfeld in der ersten Kreispokalrunde beim TSV Schwarzenberg freuen.

„Aber vor der Partie hatte ich schon ein komisches Gefühl, schließlich war ich drei Jahre mit Herzblut Trainer in Schwarzenberg“, sagte Lohne. Zusammen mit den TSV-Stammkräften Thomas Wybierek, Yaseer Rasheed und Nikolai Chatikov war der Coach vor dieser Spielzeit vom Kreisliga-Meister TSV zum Gruppenliga-Absteiger SG gewechselt und das Los im Pokal entschied auf ein frühes Wiedersehen an alter Wirkungsstätte.

Alle drei Akteure standen dann auch in der Startelf, die frühe Gäste-Führung erzielte aber ein anderer Neuzugang: Thomas Dardat köpfte den Ball nach einem Freistoß von Janos Gal ins Tor (4.). Die Fuldalöwen dominierten die erste Hälfte und brachten die Dreierabwehrreihe der Platzherren mit langen Zuspielen in Verlegenheit.

Nikolai Chatikov verpasste es zwei Mal knapp, den Vorsprung auszubauen (15., 21.), ehe der von der A-Jugend aufgestiegene Nils Fischer nach Pass von Gal und sauberer Ballannahme den Vorsprung ausbaute (36.). „Wir waren in der ersten Hälfte schlichtweg nicht präsent. Nach Wiederanpfiff haben wir die Stärken des Gegners dann gezielt bekämpft und eine gute Leistung gezeigt“, sagte TSV-Trainer Günter Klose, der von der SG Englis nach Schwarzenberg gewechselt war.

Nach der Pause zeigte sich die Heimelf offensiv viel durchsetzungsfähiger und Binyam Araya köpfte das Leder nach Flanke von Björn Stelter zum Anschluss ins Gehäuse (52.). Kurz darauf vereitelte SG-Torwart Vaupel gegen Nicodemo Lichte den Ausgleich (58.). Die Gäste beschränkten sich in der Folge auf das Verwalten des Vorsprungs. Und machten bei einem Konter alles klar: Jan Siebert stellte nach einem Querschläger des jungen Adrian Findling den Endstand her (83.).

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