Kreispokal-Viertelfinale: Bad Zwesten/Urfftal und Ohetal/Frielendorf heiß auf Coup

Simon: Überraschung drin

Treffsicher: Bad Zwestens Andre Husse, hier noch im Jesberger Trikot, trifft in der A-Klasse wie er will. Fotos: Archiv/nh

Schwalm-Eder. Da waren’s nur noch drei: Weil der FC Körle kampflos das Halbfinale im Fußball-Kreispokals erreicht hat (wir berichteten), messen sich heute im Viertelfinale nur noch sechs Mannschaften.

Im Blickpunkt steht das Schwälmer Derby zwischen Gruppenligist TSV Mengsberg und Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt (alle 18 Uhr).

TSV Mengsberg - 1. FC Schwalmstadt. Da hat die eigene Reserve den FCS ganz schön unter Druck gesetzt. Die gewann in der Gruppenliga am letzten Spieltag mit 2:1 am Engelhain, so dass eine Blöße der ersten Mannschaft im Pokal wohl einer Blamage gleich käme. Trotzdem rechnet Kapitän Steven Preuß mit „einem ganz heißen Spiel“. Denn: „Mengsberg wird mit einer ganz anderen Einstellung in die Partie gehen.“ Genau das verlangt der Sportliche Leiter Martin Kubitschko vom Team: „Wir müssen viel aggressiver und laufstärker auftreten.“ Zwar wäre es „vermessen das Ziel auszugeben, uns zu revanchieren, aber so teuer wie möglich verkaufen wollen wir uns schon.“

Dazu muss die Elf vom Engelhain allerdings auf Alexander Wesner verzichten, bei dem ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde. Der Einsatz von Gökhan Fidan, Marcel Reitz, Dennis Dorfschäfer und Andrzej Fydrych ist fraglich. Der Gast ist bis auf Jan-Philipp Trümner komplett.

SG Bad Zwesten/Urfftal - TSV Wabern (in Bad Zwesten). Nur einen Punkt aus den letzten drei Begegnungen holten die Badestädter nach zuvor vier hohen Siegen in Serie in der Kreisliga A 2 und gehen gegen den wieder zur Hochform auflaufenden Gruppenligisten als klarer Außenseiter an den Start. Definitiv fehlen werden den Gastgebern Kevin Rien (beruflich) und Steven Hupfeld (Leiste).

Konzentriert: Christoph Tautermann (li., hier gegen Wernswigs Jens Klotzbach) hat für Ohetal/Frielendorf fünf Mal getroffen.

„Meine Spieler freuen sich auf die Partie und wollen dem TSV das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt SG-Trainer Andre Specht. Gegenüber den Begegnungen gegen Holzhausen (3:3) und dem FC Homberg II (4:6) zeigten sich Bad Zwestener in Zella (1:2) spielerisch stark verbessert. „Ich denke, dass wir darauf aufbauen können“, sagt Specht und baut auf die Torjägerqualitäten seines Co-Trainers Andre Husse, der schon 13 Mal erfolgreich war.

SG Ohetal/Frielendorf - FC Homberg (in Welcherod). Mit dem SC Neukirchen, dem SV Niedergrenzebach und dem letztjährigen Halbfinalisten FSG Chattengau/Metze schieden bereits drei klassenhöhere Vereine beim A-Ligisten SG Ohetal/Frielendorf aus. Daran wollen die Frielendorfer auch gegen den Gruppenligisten anknüpfen.

„Wir sind gut drauf und mit unserem ausgeglichenen Kader in der Lage, immer für eine Überraschung zu sorgen“, glaubt Trainer Thomas Simon, der den FCH zuletzt gegen Neuental/Jesberg beobachtete. Und Optimismus verbreitet: „Meine Spieler werden über sich hinauswachsen um das Unmögliche möglich zu machen“. Daran könnten Christoph Tautermann und Christoph Kizilkaya ihren Anteil haben, die beide schon fünf Treffer markiert haben. • Die Berichte bitte umgehend an Uwe Verch (Tel.: 05682/3383) durchgeben. (zvw/ohm)

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