AKE-Cup: Im Finale trifft der Kreisoberligist Bad Sooden-Allendorf auf den Verbandsligisten Weidenhausen

Wer stoppt Adler-Torjäger Gerbig?

Jörg

Witzenhausen. Es gibt selten Fußballspiele im Werra-Meißner-Kreis, wo die Rollen vorher so klar verteilt sind, wie am Mittwoch im Endspiel des AKE-Pokals. In Kammerbach trifft um 18.30 Uhr der Kreisoberligist TSG Bad Sooden-Allendorf auf den Verbandsligisten SV Adler Weidenhausen. „Für uns ist das eine Riesenfreude, dass wir dort überhaupt spielen dürfen. Dass wir im Endspiel nur krasser Außenseiter sind, dürfte allen Beteiligten klar sein“, sagt Bad Sooden-Allendorfs Trainer Jörg Immig.

Der Sieger des Endspiels des Hessenpokals auf Kreisebene qualifiziert sich für den Hessenpokal in der neuen Serie. Und dass nach den 90 Minuten am Mittwochabend der Tabellenvierte der abgelaufenen Verbandsliga-Saison jubeln wird, dürfte unstrittig sein, wie Immig betont. „Dieses Finale ist für uns eine tolle Erfahrung, zumal bei Weidenhausen mit Torhüter Johannes Klotzsch, Luis Göbel und Jan Gerbig auch noch drei Spieler mitspielen, die in Bad Sooden-Allendorf geboren wurden.“

Vor allem Gerbig dürfte der Defensive des Kreisoberligisten bis zum Anpfiff noch einige Sorgenfalten auf die Stirn zeichnen. Der Stürmer ist gut drauf, erzielte am vergangenen Sonntag beim 5:0 im Verbandsliga-Finale gegen den FC Bosporus Kassel alle fünf Treffer! In nur 27 Minuten hatte Gerbig in der ersten Hälfte mit vier Toren für klare Verhältnisse gesorgt.

Genau dies soll sich am Mittwochabend nicht wiederholen. „Wir werden alles versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten“, kündigt Immig an, verspricht gleichzeitig aber auch, nicht nur Beton anrühren zu wollen. „Vielleicht klappt der eine oder andere Konter. Ein Tor wäre natürlich super.“

Die große Frage aus Sicht der TSG: Wer stoppt Adler-Torjäger Gerbig? Er werde wohl eine Sonderbewachung bekommen, sagt Immig. „Das könnte ein Job für Sevcan Acar sein, vielleicht aber auch für Sergej Hofert“, verrät der Coach des Tabellenfünften der abgelaufenen Serie.

Verteidiger Ziad Jando ist angeschlagen und wird das Spiel des Jahres verpassen. Auch Torhüter Niklas Grunewald wird nicht zum Einsatz kommen. „Er wäre sonst festgespielt. Wir brauchen ihn aber im Relegationsspiel am Samstag zwischen unserer Reserve-Mannschaft und Wehretal“, begründet Immig den Verzicht. Zwischen den Pfosten wird deshalb Marc Hennemuth stehen – und voraussichtlich eine Menge Arbeit bekommen! (raw) Foto: Walle

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