Hessenpokal: FC Körle gegen Verbandsligist gefordert

Sören, Foto: nh

Körle. Der FC Körle kann schon mal den Ernstfall proben. Eine Woche vor dem Saisonstart in der Gruppenliga treffen die Müller-Schützlinge in der ersten Runde des Hessenpokals auf den SV Weidenhausen (So. 15 Uhr Schwarzwaldstadion).

Ein echter Härtetest, reist doch der Kreispokalsieger des Werra-Meißner Kreises mit Sören Gonnermann, dem Torschützenkönig der Verbandsliga an.

„Ihm müssen wir den Raum nehmen“, weiß Jörg Müller. Erzielte der 26-Jährige doch fast die Hälfte aller Saisontore seiner Mannschaft und brauchte für seine 34 Treffer nur 26 Spiele. Dabei gilt es, so der FCK-Coach, zu verhindern, „dass die Bälle überhaupt zu ihm durchgesteckt werden.“ Etwas von den Mittelfeldstrategen René und Tim Gonnermann. Als Hoffnungsträger im Weidenhausener Aufbauspiel wurde der 19-jährige Sören Pfliegner verpflichtet, ansonsten geht der Verbandsliga-Fünfte der letzten Spielzeit weitgehend unverändert in die neue Saison.

Mit einem Rückkehrer auf der Bank: Mit Marco Wehr, bereits 2007/2008 auf der SVA-Bank, der Interimstrainer Maikel Buchenau ablöst, der nach dem Rücktritt von Rafal Klajnszmit zum Chef-Trainer aufgestiegen war. Kein leichtes Erbe, führte Buchenau die Mannschaft danach zwischenzeitlich auf den dritten Tabellenplatz.

Damit beschäftigt sich sein Körler Kollege nicht. Ausnahme Gonnermann will sich der Spielertrainer keineswegs nur am Gegner orientieren: „Wir wollen auf unsere eigenen Stärken bauen und selbst die Initiative ergreifen.“ Denn: „Wir spielen im Pokal, wo alles möglich ist. Wir haben ein Heimspiel. Und wir können mit unserem Pressing blitzschnell zu schlagen.“

Dazu kann er personell nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Verletzt sind Sebastian Schiepe, Sami Essid und Luis Taube, für Torjäger Burim Miftari kommt nach dessen Grippe ein Einsatz von Anfang an wohl noch zu früh. Gut möglich also, dass Jörg Müller wieder selbst (im Mittelfeld) ran muss, was seine Mannschaft aber nicht schwächen dürfte. Ganz im Gegenteil. (ohm)

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