Mittwoch, 18.30 Uhr

Finale im Kreispokal: SV Türkgücü Kassel trifft auf den KSV Baunatal

Bejubeln Baunatals Führungstreffer gegen Vellmar: Nico Schrader (links), Felix Schäfer und Egli Milloshaj.

Kassel. Bevor am Wochenende der letzte Spieltag in den heimischen Fußball-Ligen ansteht, treffen im Finale um den Krombacher-Kreispokal Gruppenligist SV Türkgücü und Hessenligist KSV Baunatal aufeinander. 

Anpfiff der Partie an der Vollmarshäuser Erlenstraße ist am Mittwoch um 18.30 Uhr. Vier Aspekte des Endspiels.

Die Ausgangslage

Wollen wieder feiern: Mikail Kocak (links) und Eray Agzikara (zweifacher Torschütze im Halbfinale).  

Von der Papierform her ist der Hessenligist Baunatal der klare Favorit gegen den Gruppenligisten Türkgücü. Im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die Gruppenliga spielt das Team von Trainer Hüseyin Üstün eine herausragende Saison und belegt am vorletzten Spieltag den dritten Platz. Erfolgreichster Torschütze ist der ehemalige Lohfeldener Emre Bicer, der zwölfmal ins Schwarze traf. Überragender Akteur und Spielgestalter des Teams ist der ehemalige Baunataler Yunus Ulas. Zur Zielsetzung sagt Coach Üstün: „Wir wollen beim Saisonhöhepunkt für eine Überraschung sorgen.“

Der Hessenligist war am Wochenende spielfrei, geht ausgeruht und als haushoher Favorit in die Begegnung. „Klar wir sind Favorit, doch wir werden uns hüten, den Gegner zu unterschätzen“, sagt Co-Trainer Cihan Timocin. Und weiter: „Immerhin hat Türkgücü in dieser Saison im Kreispokal Mannschaften wie CSC 03 und SV Kaufungen ausgeschaltet.“

Die Pokalgeschichte

Beide Klubs nahmen in den vergangenen fünf Jahren nur zweimal am Wettbewerb teil und schieden dabei vorzeitig aus: Türkgücü scheiterte 2013 und 2015 jeweils im Achtelfinale (1:4 gegen Bosporus und 2:3 gegen Oberzwehren) und nahm 2014, 16 und 17 erst gar nicht teil. Der KSV Baunatal war 2013, 14 und 15 nicht beim Wettbewerb dabei. 2016 war im Halbfinale nach einer 1:2-Niederlage gegen Hessenligist FSC Lohfelden Schluss, 2017 sogar schon im Achtelfinale – nach einem 0:1 gegen Verbandsligist CSC 03 Kassel.

Das Personal

Fehlen werden beim SVT Yannick Mahl, Thore Jung und Mohamed Ghafari. Der KSV muss auf eine ganze Reihe bewährter Kräfte verzichten. Es fehlen: Mario Wolf, Manuel Pforr, Egli Milloshaj (alle verletzt) und Vyacheslav Petrukhin. Der Einsatz von Patrick Krengel ist wegen Knieproblemen gefährdet.

Der Weg ins Finale

SV Türkgücü

Runde 1: Freilos

Runde 2: TSV Hertingshausen 8:7 n.E.

Achtelfinale: SV Kaufungen 3:2

Viertelfinale: ASG Italia 7:3

Halbfinale: CSC 03 2:1

KSV Baunatal

Runde 1: Freilos

Runde 2: FSC Lohfelden 5:2 n.E.

Achtelfinale: Wattenbach 4:1

Viertelfinale: TSG Sandershausen kampflos

Halbfinale: OSC Vellmar 5:3

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.