Timo Wiegand besiegelt Pokal-Aus für Dörnberg

Zugepackt: Hier kann Dörnbergs Schlussmann Dominik Zeiger die Gefahr gegen Timo Wiegand bereinigen, der im später aber zwei Mal doch das Nachsehen gab. Foto: Michl

Ein Tor in der letzten Spielminute bescherte dem FSV Wolfhagen den Einzug ins Halbfinale des Hütt-Kreispokals.

Woflhagen. Der FSV Wolfhagen sorgte gestern Abend für die Überraschung im Hütt-Kreispokal. In der letzten Spielminute besiegelte der Ex-Dörnberger Timo Wiegand mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 (1:0) den Einzug des Gruppenligisten ins Halbfinale und damit zugleich für das Pokalaus für den favorisierten Verbandsligisten FSV Dörnberg.

In der ersten Viertelstunde passierte nicht viel im Wolfhager Liemeckestadion. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, eine nennenswerte Torchance konnte hüben wie drüben nicht notiert werden. Dann der erste Aufreger, als der Ex-Dörnberger Kevin Richter frei zum Schuss kam, Torwart Dominik Zeiger jedoch vor keine großen Probleme stellte. Der musste dann aber exakt in der 30. Minute Kopf und Kragen riskieren, um dem allein auf ihn zustrebenden früheren Dörnberger Teamkameraden Timo Wiegand das runde Spielgerät noch vom Fuß zu pflücken. Nur wenige Minuten später erneut eine Glanztat von Zeiger, als er einen Kopfball von Kevin Richter noch mit den Fingerkuppen an die Querlatte bugsierte.

Dann musste sich Zeiger aber doch gegen Timo Wiegand (40.) nach einem tollen Solo von der Mittellinie geschlagen geben- 1:0.

Anscheind muss es in der Dörnberger Kabine eine Ansage von Interimstrainer Bernd Hüter gegeben haben. Denn nach der Pause zeigten sich die Dörnberger von einem ganz anderen Holz geschnitzt, erspielten sich eine klare Feldüberlegenheit - und hätten den Chancen nach den Spieß umdrehen können. Doch Florian Müller (57., 73.) verzweifelte im Doppelpack an Platzherrenkeeper Maik De Coster, A. Kloppmann (75.) konnte den Ball zwar an De Coster vorbeibringen, aber auch um Papierbreite am Ziel.

Dann doch der längst überfällige Ausgleichstreffer des Verbandsligisten durch Dominik Lüdke 120 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Alles sah nach einer Verlängerung aus, die Dörnberger hatten jedoch die Rechnung ohne ihren früheren Torjäger Timo Wiegand (90.) gemacht, der einen schulmäßigen Konter zur endgültigen Entscheidung nutze. Abpfiff. (zih)

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