Pokalspiele

Titelverteidiger wieder im Finale: Calden/M. steht im Pokal-Endspiel

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Komm her, lass dich umarmen: Max Gellner freut sich mit Marko Utsch (Nummer 9) über das 1:1. 

Der Titelverteidger hat wieder das Finale um den Fußball-Krombacher-Kreispokal erreicht. Gruppenligist SG Calden/Meimbressen besiegte im Halbfinale den Noch-Verbandsligisten FSV Dörnberg mit 3:2 (2:2) und trifft nun im Endspiel am 8. Mai auf den SSV Sand. Der Spielort steht noch nicht fest.

War es ein spannender Fußballnachmittag?

Wie es das Ergebnis schon aussagt, war es eine sehr enge Partie und spannend war es bis zum Schluss. Denn der Siegtreffer durch Marcel Schindlers Kopfball fiel erst drei Minuten vor Schluss. Danach warfen die Dörnberger alles nach vorne und hatten auch durch den nach der Pause eingewechselten Pascal Kemper eine Torchance mit einem Kopfball. Beim nächsten Angriff war FSV-Keeper Nico Bergner mit im SG-Strafraum. Calden zerstörte den Angriff und schickte Felix Neutze in Richtung Dörnberger Kasten. Statt zu schießen, spielte er den Ball zum im Abseits stehenden Marko Utsch.

Gab es einen Klassenunterschied?

Eigentlich zu keiner Phase. Eine richtige Überlegenheit konnte sich der Verbandsligist überhaupt nicht herausspielen, er hatte aber auch mit Kemper und Plettenberg zwei Stammspieler zunächst auf der Bank gelassen. Cleverer waren die Habichtswalder im Verwerten der Torchancen und beide Treffer waren auch gut herausgespielt.

Wie war die erste Halbzeit?

Die ersten 45 Minuten waren auf alle Fälle viel besser, als dass, was nach der Halbzeit passierte. Da merkte man den Dörnbergern das Samstagsspiel in Weidenhausen an, sie wirkten müde. Aber der FSV hätte schon nach zwölf Minuten in Führung gehen können, als Dennis Dauber mit einem Kopfball die Metallstange traf. Acht Minuten später wieder Metall, diesmal schoss Fabrice Hansch an den Pfosten. Dennis Dauber war aber da und schob zum 0:1 ein. Dann kamen die 120 Sekunden des Marko Utsch, der Caldener Stürmer, vor dem FSV-Abteilungsleiter Matthias Thomsen noch vor der Partie gewarnt hatte, schlug gleich zweimal zu. Zunächst per Kopf nach Vorarbeit von Marcel Schindler und dann mit einem starken und unhaltbaren Abschluss von der Strafraumgrenze zum 2:1 (34.). Zwei Minuten vor der Pause machte auf der anderen Seite auch Dauber seinen zweiten Treffer zum 2:2-Halbzeitstand nach Vorarbeit von Tobias Gunkel.

Kassierte der FSV Dörnberg wieder einen späten Gegentreffer?

Das ist fast schon tragisch für das Schlusslicht der Verbandsliga. Zum dritten Mal in Folge mit 2:3 verloren (Weidenhausen und gegen Sandershausen) und jedes Mal den entscheidenden Treffer in der Endphase kassiert, diesmal war es die 88. Minute.

Was sagten die Trainer?

Jens Alter, Trainer der SG, war stolz auf seine Mannschaft, die aus seiner Sicht auch die bessere Spielanlage hatte. Ralf Wetzstein vom FSV gratulierte dem Gegner und meinte nur, dass seine Spieler die Partie nicht ernst genug genommen hätten.

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