Kreispokal: Heute Auslosung der Partien – 32 Mannschaften sind dabei – Neuer Sponsor

Der Titelverteidiger wird fehlen

Kein Wiedersehen: In der vergangenen Saison stürmte Sand (hier Pascal Itter) zum Pokalsieg. Im Halbfinale wurde Calden/Meimbressen (links Lukas Holst) im Finale Dörnberg mit 3:0 geschlagen. In der neuen Pokalrunde wird der Titelverteidiger fehlen. Foto: zih

Hofgeismar/Wolfhagen. 32 Mannschaften aus dem Fußballkreis Hofgeismar/Wolfhagen nehmen in diesem Jahr am Kreispokal teil. Am heutigen Montag ab 18 Uhr wird im Rahmen einer Vereinsvertreterversammlung (Zierenberg, Kasseler Hof) die erste Runde ausgelost.

Eines steht schon vor dem Auftakt fest: Es wird einen neuen Titelträger geben. Der Grund: Der aktuelle Pokalsieger SSV Sand wird in der neuen Saison nicht am Pokal teilnehmen. Der SSV, der in den vergangenen Jahren stets dabei (und meist siegreich) war, begründete dies mit der Aufstiegsrunde zur Hessenliga und der damit verbundenen extrem langen Saison. Auch Gruppenliga-Aufsteiger Immenhausen hat seine Teilnahme abgesagt. Ansonsten aber ist der Kreispokal so attraktiv wie schon lange nicht mehr: Mit 32 Mannschaften haben sechs mehr gemeldet als im vergangenen Jahr.

Gewechselt hat übrigens der Sponsor. So geht es nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren, um den Hütt- sondern erstmals um den Krombacher-Kreispokal. Die Brauerei aus dem Siegerland unterstützt die Kreispokal-Runden in über 65 Kreisen und Bezirken in den Fußball-Landesverbänden Westfalen, Niedersachsen und Hessen, und jetzt auch im Kreis Hofgeismar-Wolfhagen.

Jede teilnehmende Mannschaft erhält einen Fußball (Derbystar). Während des Turniers werden über 80 sogenannte Kennzeichnungswesten (Ordner tragen solche Westen beispielsweise) verlost. Richtig interessant wird es für die Mannschaften, die mindestens bis ins Halbfinale vorstoßen. Der spätere Sieger erhält 300 Euro und 200 Liter des bei Fußballern beliebtesten Kaltgetränks. Selbst der Vierte kann sich noch freuen: mit 100 Euro und einem 50 Liter-Fass ist eine Feier gut ausgestattet. Und auch wer nicht so weit kommt, hatt noch die Chance, Prämien einzustreichen. Der Kreisfußballausschuss wird ebenfalls Preise zur Verfügung stellen, sagt Olaf Hamel. Nach den Worten des stellvertretenden Kreisfußballwarts gibt es beispielsweise für die torgefährlichste Mannschaft eine Prämie. Hamel: „Wenn man alles zusammenrechnet, kommt man auf 2500 bis 3000 Euro.“

Während der Sponsor wechselt, bleibt der Modus der Auslosung wie in den Vorjahren: Die unterklassigen Vereine werden gelost und können sich den Gegner in der ersten Runde aussuchen.

Nach der Auslosung besteht heute Abend für die Vereinsvertreter die Möglichkeit sich mit dem Kreisfußballausschuss über die kommende Saison auszutauschen und zu informieren. (zyh/mrß)

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