ESV Weiterode gewinnt nach Elfer-Krimi

Rot gewinnt: Die SG Niederaula/Kerspenhausen, hier links mit Viktor Dercho, setzte sich bei den Ronshäusern, hier vertreten durch Marc Weber (rechts), unangefochten mit 6:1 durch. Foto: Eyert

Weiterode. Im Kreispokal-Derby gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen hält Weiterodes Feldspieler Ilker Gök zwei Elfmeter und bringt seinen ESV ins Achtelfinale.

36 Treffer in fünf Spielen der zweiten Runde des Krombacher Fußball-Kreispokals wecken Hoffnungen auf eine torreiche Saison. Dabei ragte das Kreisoberligaderby zwischen dem ESV Weiterode und der SG Rotenburg/Lispenhausen heraus. Inklusive des Elfmeterschießen, in dem die Gastgeber das glücklichere Füßchen hatten, bekamen die Zuschauer 14 Treffer zu sehen. Im zweiten Kreisoberligaduell behielt die SG Wildeck gegen die FSG Hohenroda mit 4:0 die Oberhand.

Trainer Volker Zettl feierte beim Neueinstieg bei der SG Niederaula/Kerspenhausen in Ronshausen mit 6:1 einen gelungenen Einstand. Braach schenkte dem ersatzgeschwächten Hattenbacher SV gleich ein halbes Dutzend Tore ein. Philippsthal hielt sich bei der SG Haslegrund/Breitenbach schadlos. Am Mittwoch geht es mit dem Achtelfinale weiter.

Hattenbacher SV - TV Braach 0:6 (0:2). Der SV hatte mit argen personellen Problemen zu kämpfen, trat mit nur zehn Spielern an und beendete die Partie nach einer Verletzung zu neunt. Die Braacher waren zwar feldüberlegen, rannten sich aber immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr der Gastgeber fest. Im Abschluss tat sich der Gast schwer. Für die Platzherren blieb es bei einem Distanzschuss von Nico Heinemann, den Braachs Keeper Yannic Meyerhoff entschärfte (85.).

Tore: 0:1 Marco Schäfer (8.), 0:2 Jan Krug (35.), 0:3 M. Schäfer (50.), 0:4 Marc Wenderoth (53.), 0:5 Sven Schäfer (69.), 0:6 Martin Börner (84.).

SG Wildeck - FSG Hohenroda 4:0 (0:0). Im Duell der beiden Kreisoberligisten tat sich in der ersten Halbzeit nur wenig. Nach dem Wechsel platzte nach Stefan Helbigs Führungstreffer endlich der Knoten bei der Heimelf. Die Gäste taten einfach zu wenig, um eine Resultatsverbesserung zu erreichen. Daher geht der Sieg auch in dieser der Höhe in Ordnung.

Tore: 1:0 Helbig (51.), 2:0 Pascal Preis (64.), 3:0 Ivan Veselcic (76.), 4:0 Björn Radloff (86.).

ESV Weiterode - SG Rotenburg/Lispenhausen 8:6 n.E., (4:4, 3:3, 2:1). Beide Teams präsentierten sich schon in toller Frühform und boten den zahlreichen Zuschauern eine faire, äußerst flotte Partie, obwohl den Spielern harte Trainingseinheiten in den Beinen steckten. Über die gesamte Spielzeit waren die Weiteröder einen Tick besser, der Gast wehrte sich aber und schlug zweimal - wenn auch spät - zurück. Kurios die Torwartsituation bei den Platzherren. Da alle drei Keeper nicht zur Verfügung standen, hütete während der regulären Spielzeit Feldspieler Levent Tapkin den Kasten. In der Verlängerung wechselte er in den Sturm, und Ilker Gök übernahm seinen Part. Gök avancierte im Elfmeterschießen zum entscheidenden Mann, da er die Elfer von Jan Hanstein und Joshua Lehn hielt.

Tore: 1:0 Sekan Kaval (30.), 2:0 Philipp Trieschmann (33., Eigentor), 2:1 Maximilian Iwers (38.), 2:2 Jan Hanstein (54.), 3:2 Matthias Grassmann (80.), 3:3 Jan Hanstein (90.+3), 4:3 Yannick Gilga (110.), 4:4 Maximilian Weber (120.+1).

SG Haselgrund/Breitenbach - VfL Philippsthal 1:4 (0:3). Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase und gerieten schnell in Rückstand. Danach verlief die Partie meist ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt verzeichnete die SG die besseren Möglichkeiten, war aber nicht clever genug vor dem VfL-Kasten. André Zimmermann glänzte mit einem Hattrick.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Zimmermann (2., 6., 44.), 1:3 Tobias Trebert (Eigentor), 1:4 Maik Eisenbart (70.).

ESV Ronshausen - SG Niederaula/Kerspenhausen 1:6 (0:4). Die Gäste zeigten die reifere Spielanlage und ließen den Ball laufen. Der Klassenunterschied war deutlich zu erkennen. „Für uns war das eine gute Trainingseinheit, die gezeigt hat, wo es fehlt“, sagte ESV-Sprecher Jörg Moritz.

Tore: 0:1 Benjamin Philipps (4.), 0:2, 0:3 Fabian Koch (10., 13.), 0:4 Andre Hirschhauser (35.), 0:5 Philipps (63.), 1:5 Marc Weber (78.), 1:6 Jan Ullrich (89.); Rote Karte: Master Kanjananat (52., ESV).

Kurzberichte der beiden gestrigen Zweitrunden-Partien lesen Sie in der morgigen Ausgabe.

Von Thomas Becker

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