SSV Sand setzt heute Abend im Hessenpokal gegen den FSC Lohfelden auf Offensive

„Werden uns nicht hinten reinstellen“

Mit Sand im Pokal im Einsatz: Peter Wefringhaus und der SSV erwarten heute den Hessenligisten FSC Lohfelden. Foto:  Hedler

Sand. Hessenpokal in Sand. Der Fußball-Verbandsligist hat heute Abend den FSC Lohfelden zu Gast. Anpfiff ist um 19 Uhr. Trainer Peter Wefringhaus äußert sich im HNA-Interview zum Gegner aus der Hessenliga, den Erfolgsaussichten und dem Trainingslager in Bad Sachsa.

Herr Wefringhaus, sehen die Zuschauer heute Abend ein Spiel auf Augenhöhe?

Wefringhaus: Wie heißt es immer so schön: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Man weiß nie, wie das Spiel ausgeht.

Sie sind also guter Dinge?

Wefringhaus: Wir sind der Außenseiter, wollen aber viel Farbe ins Spiel bringen und den Gegner ärgern.

Was wissen Sie über den FSC Lohfelden?

    Wefringhaus: Ich schätze die Arbeit meines Kollegen. Otmar Velte ist nicht umsonst schon viele Jahre beim FSC tätig. Er hat aus vielen guten Einzelspielern ein Team geformt, das sich in der Hessenliga etabliert hat.

Wie sieht es mit dem Zusammenhalt in Sand aus?

Wefringhaus: Das ist eine unserer Stärken. Das Trainingslager in Bad Sachsa hat uns noch mehr zusammen geschweißt. Wir hatten jede Menge Spaß.

Was waren die Schwerpunkte in der niedersächsischen Kleinstadt?

Wefringhaus: Wir haben all das trainiert, was Fußballer so brauchen. Ausdauer, Kraft, wettkampfmäßige Spielformen. Auch Yoga stand auf dem Programm. Das hat den Spielern besonders viel Freude gemacht. Einige berichteten, dass sie Muskeln gespürt haben, die sie vorher gar nicht kannten.

Welchen Eindruck haben die Neuzugänge hinterlassen?

Wefringhaus: Alle haben sich mächtig ins Zeug gelegt.

Sehen die SSV-Anhänger den einen oder anderen neuen Spieler heute in der Startelf?

Wefringhaus: Von den Neuverpflichtungen darf man noch keine Wunderdinge erwarten. Es sind zumeist junge Talente, die behutsam aufgebaut werden müssen. Alle kann ich ohnehin nicht bringen, da laut Regelwerk nur drei Spieler ein- und auswechselt werden dürfen. Ich werde in Absprache mit meinem Co-Trainer Björn Lohse die Aufstellung festlegen.

Unabhängig von der Aufstellung - steht die Marschroute schon fest?

Wefringhaus: Wir werden nicht anfangen, uns hinten reinzustellen und die Null zu halten. Das ist nicht unser Ding. Wir wollen angreifen und offensiv spielen. Gleichzeitig aber auch das schnelle Umschaltspiel der Lohfeldener unterbinden. Es wird sicher nicht einfach, den FSC zu besiegen, aber uns zu schlagen ist auch nicht einfach.

Von Joachim Hofmeister

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