13. Sparkasse Göttingen Cup

5:1 gegen „La/Seu“: Eintracht Northeim Sieger im Sparkasse Cup

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Hier ist das Ding! Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim jubelt über den 5:1-Sieg im Finale des 13. Sparkasse Göttingen Cup gegen den Landesligisten TSV Landolfshausen/Seulingen. 

Göttingen. Durch einen deutlichen 5:1 (2:0)-Sieg gegen Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen vor 200 Zuschauern auf dem Platz des SCW Göttingen sicherte sich Oberligist FC Eintracht Northeim erstmals den Sparkasse Göttingen Cup.

Mit neun Treffern wurde Eintrachts Melvin Zimmermann zudem erfolgreichster Torschütze dieses Vorbereitungsturniers. Auch im Endspiel steuerte der Goalgetter den Treffer zum 2:0 bei. Eintracht sicherte sich zudem eine Prämie von 1600 Euro für Platz eins.

„Ein gutes Spiel. Wir haben in beiden Halbzeiten überzeugt“, fasste Northeims Trainer Philipp Weißenborn das Finale zusammen, in dem sein Team einmal mehr die absolut tonangebende Mannschaft war. Insofern ist der Gesamtsieg hochverdient. „Insgesamt war es ein Klasse-Turnier. Wir waren gerne dabei“, meinte Weißenborn weiter. „Ab der K.o-Runde haben wir gute Spiele gezeigt.“ Stimmt: Der Fünftligist war als höchstspielende, teilnehmende Mannschaft tatsächlich die Beste des Turniers.

Zimmermann trifft zum 2:0

Zum Spiel: Nach zwei ersten guten Chancen für Melvin Zimmermann brachte Thorben Rudolph die Northeimer mit einem noch abgefälschten 22-Meter-Freistoß in Front (25.). Fünf Minuten später zeigte Zimmermann erneut seine Vollstrecker-Qualitäten. Nach einer Linksflanke von Silvan Steinhoff drückte er den Ball über die Linie. Rudolph und Martin Wiederhold hatten die Möglichkeiten zu weiteren Eintracht-Treffern, scheiterten jedoch ebenso wie erneut Zimmermann mit einer fulminanten Volley-Abnahme übers TSV-Gehäuse (42.). „La/Seu“ blieb in der ersten Hälfte ohne Torchance.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Eintracht-Coach Weißenborn dann komplett durch, brachte gleich elf neue Spieler, um die vermeintliche „A-Elf“ für das erste Pflichtspiel am Sonntag (15 Uhr, Gustav-Wegner-Stadion) im NFC-Pokal gegen Arminia Hannover zu schonen. Doch auch der „zweite Anzug“ passte gut. Lukas Bode (54., in die lange Ecke) und Yannik Freyberg (63.) mit einem Abstauber, nachdem Paul Mähner an TSV-Keeper Wienecke gescheitert war, sorgten für das 4:0.

Mit einem Handelfmeter, den Christoph Ziegler verschuldet hatte, brachte Steven Celik den Landesligisten auf 1:4 heran, der eingewechselte Torhüter Moritz Köhler hatte keine Chance. Mit einem Flachschuss in die linke Ecke traf Mähner schließlich zum verdienten Endstand. „Das war eben schon ein Klassenunterschied, vor allem als die ,A-Elf‘auf dem Platz stand“, räumte TSV-Coach Michael Kreter ein. „Wir hatten zudem Defizite in der Fitness.“

Sonntag im NFV-Pokal

„Wir haben noch einige Chancen liegenlassen, damit war ich nicht einverstanden“, merkte Weißenborn kritisch an. „Aber alle haben sich gut reingehängt.“ So könnte es am Sonntag auch im NFV-Pokal gegen Arminia klappen... (haz/gsd)

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