NFV-Pokal: 4:0 bei Oberliga-Aufsteiger Celle / Bovenden-Spiel nach Abbruch neu angesetzt

SVG im Gewitter weiter

Ab durch die Mitte: Bovendens Nicolas Veit (Mitte) versucht, sich gegen Hildesheims Torschützen Jane Zlatkov (rechts) und Thomas Sonntag durchzusetzen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen/Celle. Das Achtelfinalspiel in der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals zwischen dem Bezirksligisten Bovender SV und dem Regionalligisten VfV Borussia Hildesheim musste nach exakt 37 Minuten wegen eines schweren Gewitters mit Blitz und Donner und wolkenbruchartigen Regenfällen beim Spielstand von 1:0 für die Gäste abgebrochen werden. Beide Vereine einigten sich auf die Neuansetzung gestern um 18.30 Uhr (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Hingegen erreichte Oberligist SVG Göttingen beim Oberliga-Aufsteiger Eintracht Celle mit einem glatten 4.0 (1:0)-Sieg die nächste Runde.

MTV Eintracht Celle - SVG Göttingen 0:4 (0:1). Blitze, Donner, heftiger Regen – unter widrigsten Wetterbedingungen ist die SVG Göttingen am Mittwochabend in die zweite Runde des NFV-Pokals eingezogen. Mit 4:0 (1:0) gewann die Mannschaft von Trainer Knut Nolte beim in die Oberliga aufgestiegenen Viertliga-Konkurrenten MTV Eintracht Celle im Walter-Bismark-Stadion vor nur rund 230 Zuschauern.

Je zweimal Evers und Linde

Kurz vor der Pause brachte Florian Evers die Schwarz-Weißen im Nachschuss in Front (45.). Zu diesem Zeitpunkt hätten die SVGer aber eigentlich schon mindestens 2:0 führen müssen, denn der aus Nörten gekommene Neuzugang Lucas Duymelinck hatte in der 20. (linken Pfosten getroffen), 25., 26. und 42. Minute vier dicke Chancen zur Führung. Aber jedes Mal rettete entweder Celles Torwart Valentin von Behr oder der Ball ging knapp vorbei. Apropos MTV-Torwart: Von Behr ist eigentlich Stürmer, musste aber in den Kasten, weil drei weitere Celler Keeper nicht zur Verfügung standen.

Die zweite Halbzeit hatte dann nur bedingt etwas mit Fußball zu tun. Die Gewitterwolken waren immer bedrohlicher über das Stadion gezogen, doch Schiedsrichter Marius Schlüwe aus Laatzen pfiff trotzdem an. Zu erkennen war für die Zuschauer kaum noch irgendetwas, zu dunkel war es einfach geworden.

Zumindest die SVGer behielten aber den Durchblick. Jan-Niklas Linde erzielte das 2:0 (53.), dem Evers mit seinem zweiten Treffer das 3:0 (70.) folgen ließ. Vorausgegangen war ein Rückspiel der Celler auf ihren Keeper. Den Freistoß jagte Evers aus kurzer Distanz in die Maschen. Linde ließ dann in der 80. Minute noch das 4:0 folgen zum insgesamt verdienten Sieg der Göttinger.

Offen ist jetzt, wie es weitergeht. Da Northeim erst Sonntag sein abgebrochenes Spiel in Gehrden nachholt, ist das eigentlich für Sonntag geplante Achtelfinale geplatzt. Angedacht als neuer Termin ist der kommende Mittwoch (26. Juli), doch SVG-Teammanager Thorsten Tunkel will lieber am nächsten Samstag (29. Juli) in Northeim spielen (falls Eintracht weiterkommt). Käme der SVG, die am Wochenende nicht spielt, sondern nur trainiert, auch deshalb gelegen, weil Flo Evers an diesem Sonntag nicht zur Verfügung gestanden hätte.

Bovender SV - VfV Borussia 06 Hildesheim 0:1 (abgebrochen). Der Favorit aus Hildesheim hatte erhebliche Mühe, gegen die sehr tief stehenden Bovender ins Spiel zu kommen und Torchancen zu kreieren. Erste gefährliche Szene im BSV-Strafraum dann in der 15. Minute nach einem indirekten Freistoß 14 Meter vor dem Tor, doch Thomas Sonntag jagte das Leder in die Bovender Abwehrmauer. In der 23. Minute allerdings dann doch die Führung für die Gäste, als Jane Zlatkov den Ball aus halblinker Position aus 18 Metern im langen Toreck versenkte. Nur 14 Minuten später bracht der Laatzener Schiedsrichter Benjamin Schmidt diese Partie ab. - Tor: 0:1 Zlatkov (23.). (gsd)

Von Walter Gleitze und Helmut Anschütz

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