Fußball: SVG Göttingen in der zweiten Runde bei Ligakonkurrent Arminia Hannover

Bock auf den NFV-Pokal

Am Sonntag im NFV-Pokal gefordert: SVG-Neuzugang Julian Keseling (weißer Dress), der hier im Erstrunden-Duell am vergangenen Samstag in Northeim per Kopf gegen Eintrachts Patrick Sieghan klärt. Foto: osx

Göttingen. Darauf hat die SVG hingearbeitet: Am Sonntag um 17 Uhr tritt der Fußball-Oberligist im Achtelfinale des NFV-Pokals bei Arminia Hannover an, kann nach dem 5:2-Sieg im Elfmeterschießen in der Qualifikationsrunde bei Eintracht Northeim mit einem weiteren Sieg ins durchaus noch lukrativere Viertelfinale einziehen. Das wird am 10. August gespielt und erstmals richtig gelost. Ausgetragen wird die Partie beim klassenniedrigeren Klub – somit hätte die SVG gute Chancen auf ein Heimspiel, wenn ein Viertligist der Gegner sein sollte.

So weit ist es aber natürlich noch lange nicht. „Bei Arminia wird es ein interessantes Duell“, glaubt SVG-Teammanager Thorsten Tunkel. „Ich mag den Charme des Stadions am Bischofsholer Damm, das ist was für Fußball-Nostalgiker. Eine schöne Sache, da zu spielen – und noch schöner, da zu gewinnen.“ Forsche Töne vom Göttinger Sandweg!

Tunkel hat ein gutes Gefühl

Und auch Trainer Knut Nolte gibt sich sehr selbstbewusst! „Noch drei Siege bis zum DFB-Pokal“, sagt er, schwächt aber ab: „Das ist wohl eher unwahrscheinlich.“ Aber möglich, wenn man nur sieht, dass Neu-Regionalligist Egestorf-Langreder nun gegen Bundesligist Hoffenheim in Barsinghausen antritt. „Man sieht, da geht was“, meint Tunkel. „Deswegen haben wir auch richtig Bock auf den NFV-Pokal. Ich habe ein gutes Gefühl!“

Gleichwohl zollen die beiden SVGer aber auch den Arminen Respekt. „Ich halte eine Menge von Arminia“, sagt Nolte. „Mich hat schon vergangene Saison gewundert, dass sie gegen den Abstieg spielten.“ In den beiden Oberliga-Partien kamen die Göttinger nicht über zwei Unentschieden gegen die „Blauen“, wie sie in Hannover genannt werden, hinaus. Trainer der Arminen ist jetzt Murat Salar.

Großen Stellenwert räumen die SVGer dem Pokal auch deshalb ein, weil sie damit Geld verdienen können. Fürs Viertelfinale winken wohl erneut 1200 Euro, die das „Pokalkonto“ dann auf etwa 4800 Euro aufstocken würden. Tunkel hatte bereits angedeutet, dass so der Reise-Etat für die kommende Oberliga-Serie gedeckt werden könnte.

Personell gibt’s bei den Schwarz-Weißen wenige Probleme. Außenverteidiger Mackes fällt wegen einer Oberschenkelzerrung aus, „Pepe“ Ziegler kehrt erst Samstag aus dem Urlaub zurück. Der neue Libanese Amin Al-Debek hat noch keine Spielberechtigung. So kann Coach Nolte seine stärkste Formation aufs Feld schicken, die beim Elfer-Sieg in Northeim im ersten Pflichtspiel einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen hat.

SVG in der Breite stark

Und wenn Spieler wie Kusch, Brandt, Vicuña & Co. zunächst nur auf der Bank saßen, verdeutlicht auch dies, dass die SVG wohl nicht so schlecht und vor allem auch in der Breite gut aufgestellt zu sein scheint. (haz/gsd-nh)

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