Fußball-Bezirkspokal: Maximilian Nagels hält mit zwei gehaltenen Elfmetern den Sieg fest

Bovenden jetzt sogar im NFV-Pokal dabei

Harter Pokalfight: Bovendens Helge Kaden (am Ball) kann sich nicht gegen Wolfenbüttels Stefan Heidebroek, der den ersten von zwei Elfmetern für den MTV verschoss, durchsetzen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Er konnte seine Freudentränen nicht zurückhalten. Der scheidende Trainer Andreas Riedel mit seinem ebenfalls zu Saisonende ausscheidenden Trainer Simo Siric war nach dem 1:0 (0:0)-Sieg des Bezirksligisten Bovender SV im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals gegen den Landesligisten MTV Wolfenbüttel völlig überwältigt. Wer hatte denn schon mit einem Sieg des Underdogs über die als klarer Favorit angereisten Wolfenbütteler gerechnet? Wohl nur die kühnsten Optimisten.

Finale am Pfingstsamstag

Zum Superhelden am Mittwochabend stieg indes ein Spieler auf, der erst vor drei Wochen vom Landesligisten Göttingen 05 zu den Bovendern gewechselt war. Torwart Maximilian Nagels hielt gleich zwei Strafstöße und sicherte so den unerwarteten Erfolg des BSV, der sich damit sogar für den kommenden NFV-Pokalwettbewerb qualifiziert hat. Die Bovender können sich im Finale am 3. Juni um 16 Uhr zuhause eine Niederlage gegen den bereits feststehenden Landesliga-Meister SSV Vorsfelde erlauben. Da eigentlich nur der Finalsieger für den NFV qualifiziert ist, Vorsfelde aber in der kommenden Saison in der Oberliga spielt und alle Oberligisten für diesen Pokalwettbewerb automatisch qualifiziert sind, vertritt Bovenden als Finalteilnehmer den Bezirk Braunschweig im NFV-Pokal.

„Nein, ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon einmal zwei Elfer gehalten habe“, sagte Maxi Nagels. Der 25-jährige bestritt erst sein zweites Spiel für den BSV nach dem 4:4 im Punktspiel in Bilshausen.

In der 38. Minute hatte er den Strafstoß des Wolfenbüttelers Stefan Heidebroek pariert. „Beim zweiten Elfer hatte ich doch nichts zu verlieren. Ich war ganz optimistisch, dass ich den auch halten kann“, meinte Nagels selbstbewusst, zumal damit das Spiel noch nicht verloren gewesen wäre. Ein Elfmeterschießen hätte sich angeschlossen. So aber hielt Nagels auch diesen Strafstoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit, Einbecks Schiedsrichter Lenard Stichnoth hatte nur vier Minuten angezeigt.

„Nun sind wir aber heiß, auch das Finale zu gewinnen“, freut sich Nagels auf die Vorsfelder. (wg/gsd) Foto: zje-nh

Von Walter Gleitze

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