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TSV Sudheim gegen FC Hettensen-Ellierode! Pokalfinale steigt am Sonntag in Lindau

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Kopfballduell im Punktspiel: Der Hettenser Henrik Jeske (links) gegen den Sudheimer Moritz Heimberg. Sonntag stehen sich die Teams im Pokalfinale gegenüber. Archi
Kopfballduell im Punktspiel: Der Hettenser Henrik Jeske (links) gegen den Sudheimer Moritz Heimberg. Sonntag stehen sich die Teams im Pokalfinale gegenüber. © Kaja Schirmacher

Nach der Corona-Zwangspause wird am Sonntag auf dem Sportplatz in Lindau (15 Uhr) endlich mal wieder ein Gewinner des Sparda-Bank-Kreispokals für Fußballteams aus Kreisliga und 1. Kreisklasse gekürt. Im Finale duellieren sich die Kreisligisten TSV Sudheim und FC Hettensen-Ellierode.

Northeim – In der Punktrunde entschied Sudheim die Vergleiche 5:1 und 2:0 für sich und wurde Staffelmeister. Die Hettenser stellen mit Alexander Nixdorf (zehn Treffer) den erfolgreichsten Torschützen, die Sudheimer Dimitri Ditz und Kevin Höß folgen mit je sieben Buden jedoch direkt dahinter.

Die Erfahrung könnte ein Vorteil für Sudheim sein. Mit Dimitri Ditz (2016), Oliver Heisig (2011 mit Einbeck II) und dem vor seinem vierten Finaleinsatz stehenden Philipp Schmitz (2008, 2014, 2016) wissen einige Kicker bereits, wie sich so ein Endspiel anfühlt.

In der Ehrentafel der Pokalsieger steht der Name des TSV Sudheim (2014 und 2016) zweimal. In Spielgemeinschaft mit Bühle holte die SG im Jahr 2004 den Pokal, zwei Jahre zuvor verlor Sudheim/Bühle gegen Ilmetal. Die Bilanz des FC Hettensen-Ell. fällt bescheidener aus. Einzig Noch-Trainer Jörg Franzke stand mit seinem Verein am 21. Juni 2003 im Endspiel, musste nach 33 Minuten jedoch verletzungsbedingt raus. Zu dessen Leidwesen erzielte Amelsen damals in der 90. Minute den 1:0-Siegtreffer. Da wäre der Pokalgewinn am Sonntag doch genau das richtige Abschiedsgeschenk für den nach Nörten wechselnden Trainer.

„Es hat sich beim TSV in den letzten Jahren einiges entwickelt. Dass wir aber im Pokalfinale und den Kreismeisterendspielen stehen, hatten wir nicht erwartet. Jetzt freuen wir uns auf Sonntag, wollen guten Fußball spielen und das Bestmögliche erreichen“, sagt TSV-Trainer Sven Lühmann, der seit 2019 die Verantwortung trägt. Auch als Spieler war er einige Jahre bei den Grün-Gelben aktiv.

Der letzte Pflichtspieleinsatz liegt bei Hettensens Jörg Franzke noch nicht lange zurück. Im letzten Punktspiel vor zwei Wochen gegen Hollenstedt wechselte er sich in der 83. Minute ein. Allerdings mehr als Spaß. „Wenn man ein Finale erreicht, will man es gewinnen. Und einen Titel hätte sich unsere Mannschaft verdient. Aus den Punktspielen haben wir etwas gutzumachen. Die Tagesform wird entscheiden. Die Teams sind auf einem Niveau.“   (Ottmar Schirmacher)

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