Eintracht Northeim nimmt neuen Anlauf im NFV-Pokal

Geduld ist gefragt: Die am Mittwoch abgebrochene Pokalpartie beim SV Gehrden wird am Sonntag nachgeholt. Bei einem Sieg würden Valentin Jäkel, Melvin Zimmermann und Thorben Rudolph (v. li.) am kommenden Mittwoch in der zweiten Runde auf die SVG Göttingen treffen. Foto: osx

Northeim. Außer Spesen nicht gewesen! Unter diesem Motto können die Oberliga-Fußballer von Eintracht Northeim das angesetzte Pokalspiel am Mittwochabend beim SV Gehrden abhaken. Ein Spielabbruch in der ersten Hälfte sorgte dafür, dass die Partie für Sonntag (15 Uhr) neu angesetzt wurde.

„So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, kommentierte Northeims Trainer Malte Fröhlich den Spielabbruch wegen eines heftigen Gewitters. In der 36 Minuten schickte der Unparteiische beide Teams in die Kabine. Als es nach 30 Minuten Pause immer noch blitzte, donnerte und heftig regnete, brach er das Spiel laut Reglement ab.

Bis dahin hatte die Zuschauer zwar noch keine Tore, dafür aber einen Platzverweis gesehen. Gehrdens Torhüter hatte Northeims Neuzugang Paul Mähner per Notbremse gestoppt. Doch gegen den Bezirksligisten in Unterzahl mühten sich die Gäste vergeblich um Chancen, aber auch um eine gefällige Spielstruktur. „Wir hatten zwei, drei Halbchancen. In der Situation mit der Roten Karte hätten wir in Führung gehen können. Danach haben wir weder Zuckerfußball gespielt noch waren wir so dominant, wie von uns gewünscht. Wir haben relativ hektisch gespielt. Gehrden hatte eine gute Chance, die Moritz Köhler super parierte“, kommentierte Fröhlich den Spielverlauf bis zum Abbruch.

Statt am Samstag gegen die SVG Göttingen das Zweitrundenspiel zu bestreiten muss Eintracht nachsitzen. Am Sonntag soll der Einzug in die zweite Runde klappen. Einen Sieg vorausgesetzt würde Eintracht sein Zweitrundenheimspiel am kommenden Mittwoch (19 Uhr) gegen den Oberliga-Nachbarn aus Göttingen bestreiten.

Die Planungen bei Eintracht kommen durch die Spiel-Wiederholung durcheinander. „Der vierwöchige Abstand zwischen Pokalauftakt und Saisonstart ist sowieso schon ungewöhnlich. Diese Spielverlegung hat deshalb auch Einfluss auf die Planung und Trainingssteuerung“, sagt Fröhlich. Zumal man im NFV-Pokal fast ausschließlich auf starke Gegner trifft. „Mit dem zweiten Aufgebot oder angezogener Handbremse gewinnt man diese Spiele jedenfalls nicht.“

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