3:0-Finalsieg über Sandershausen - SG Landwehrhagen/Benterode verliert das kleine Finale gegen den TSV Heiligenrode II mit 0:3

Ernst-Elf holt sich den Mühlenberg-Cup

Das 2:3 durch Manuel Hasenpflug (hier rechts bei einer Abwehraktion) ließ im letzten Gruppenspiel die SG Landwehrhagen/Benterode noch einmal auf das Finale hoffen. Es sollte aber nicht mehr reichen. Foto: Pietsch

Kaufungen. Die SG Escherode/Uschlag sicherte sich am Samstag mit einem 3:0-Finalsieg über die TSG Sandershausen II den Mühlenberg-Cup. Platz vier ging an die SG Landwehrhagen/Benterode, die im kleinen Endspiel dem TSV Heiligenrode II mit 0:3 unterlag.

SG Escherode/Uschlag - TSG Sandershausen II 3:0 (1:0). Die SG Escherode/Uschlag wurde ihrer Favoritenrolle (sechs Punkte und 4:0 Tore aus den beiden Gruppenspielen) gerecht, wenn auch die Sandershäuser ein unbequemer Gegner waren, der spielerisch ähnlich überzeugte wie die Staufenberger. So flott auch der Ball durch die Reihen lief - Torchancen blieben Mangelware.

Während die SG das Spiel im Vorwärtsgang bestritt, lauerte die TSG auf ihre Konterchancen. Eine davon vereitelte SG-Torhüter Rene Schauwecker. Als dessen Vorderleute im Endspurt des ersten Durchgangs noch einmal das Tempo erhöhten, fiel der erlösende Führungstreffer durch Roman Loewing, der ein Zuspiel von Matthias Pfurr eiskalt verwandelte.

Nach der Pause hielt die SG gegen einen Kontrahenten, der an diesem Tage schon ein Spiel absolviert hatte, das Tempo unvermindert hoch. Sie kam so zu Chancen im Minutentakt. Zwei davon nutzte Jonas Kördel (42. und 49.) zum 3:0-Finalsieg.

SG-Trainer Carsten Ernst durfte sich über den „verdienten Gewinn des Cups“ freuen, denn seine Mannschaft blieb in allen drei Spielen ohne jedes Gegentor. Allerdings ärgerte es ihn, dass „wir noch Chancen zuhauf vergeben haben. Das ging schon auf keine Kuhhaut mehr!“

Im kleinen Finale verpasste dann die SG Landwehrhagen/Benterode die Chance auf einen doppelten Finaltriumph für die Obergerichtler.

TSV Heiligenrode II - SG Landwehrhagen 3:0 (3:0). Die Staufenberg trafen nach nur 30 Minuten Pause auf einen ausgeruhten Gegner. Und das machte vor allem anderen den Unterschied.

Der TSV drückte die Landwehrhäger von Anfang an in die Defensive. Aus dieser Umklammerung konnte die SG kein eigenes Offensivspiel aufziehen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Heiligenröder in Führung gehen würden. Nach dem 0:1 (Schützen und Minuten für alle Tore nicht gemeldet) fielen dann auch rasch die beiden anderen Tore zum 0:2 und 0:3. Im zweiten Durchgang beschränkte der TSV sich darauf, das Ergebnis zu sichern. Das gelang, weil die Elf von Trainer Andreas Kühne nicht mehr die Kraft besaß, sich noch einmal wirkungsvoll aufzubäumen.

„Mehr war heute leider nicht drin. Meine Jungs sind an ihren Grenzen gestoßen. Wir hatten einfach nicht mehr die Kraft, um Heiligenrode noch in Bedrängnis zu bringen“, meinte der Trainer.

Das Finale knapp verpasst

Dass die Kraft fehlte, lag am Spielplan: Nur eine knappe halbe Stunde vorher mussten die Staufenberger ihr letztes Gruppenspiel bestreiten, in dem es für sie auch noch um die Frage „Endspiel oder kleines Finale“ ging.

SG Landwehrhagen - TSG Sandershausen II 2:3 (0:3). In diesem Spiel konnte die Kühne-Elf nicht an die Leistungen vom Donnerstag anknüpfen. Das Team fand einfach nicht ins Spiel, das auf SG-Seite unter Fehlpässen und ungenauen Zuspielen litt. Zur Pause lag die SG dann schon mit 0:3 im Rückstand (Torschützen und Minuten auch hier nicht gemeldet). Nach der Pause beschränkte Sandershausen sich darauf, die Räume eng zu machen und das Spiel zu kontrollieren. Erst nach 40 Minuten fing sich die SG, die dann in den letzten zehn Minuten zeigte, was möglich gewesen wäre. Nach Jan Gudes 1:3 lief es bei der SG um so viel besser, dass Sandershausen nervös wurde und nach dem 2:3 durch Manuel Hasenpflug regelrecht zu schwimmen begann. Der nun in der Luft liegende Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Die Kühne-Elf hatte den Sprung ins Finale (zum Obergerichtsderby) verpasst. Der Coach: „Leider sind wir zu spät aufgewacht, sonst war hier deutlich ,mehr möglich.“ (zrp)

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