Christopher Meyer wird zum Pokalheld

FC Eintracht Northeim gewinnt Elfmeterschießen gegen Armina Hannover

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Belohnung von der Freundin: Christopher Meyer mit Sophie Schönhütte.

Northeim. Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim hat seine gute Form am Sonntag bestätigt. Zwei Tage nach dem Erfolg gegen Landolfshausen setzte sich das Team in der Qualifikationsrunde zum Niedersachsenpokal im ersten Pflichtspiel der Saison durch.

Oberliga-Weggefährte Arminia Hannover wurde allerdings erst im Elfmeterschießen mit 7:6 besiegt.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Die Northeimer begannen gut, die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Doch dann kam alles anders. Nach rund 15 Minuten ließ Eintracht die Zügel schleifen und Arminia ins Spiel kommen. Die nahm das Angebot an und führte zur Pause durch einen Treffer von Darwish (20.). Äußerst kurios kam die Heimelf zurück: Hannovers Kapitän König setzte einen missglückten Rückpass ins eigene Netz (54). Alles war wieder offen. Ähnlich hilfreich agierten die Jungs aus der Landeshauptstadt beim zweiten Northeimer Treffer. Dieses Mal war es Keeper Schaar, der einen harmlosen Schuss von Finn Lucas Rettstadt durch die Finger rutschen ließ (73.). Dass es dennoch ins Elferschießen ging, lag am Foulelfmeter, den Darwish zum 2:2 einlochte (90.).

Wie lief das Elfmeterschießen?

Bis zum letzten Schützen gab sich niemand eine Blöße. Mähner, Horst, Baar und Rettstadt hatten für Eintracht getroffen, ehe Christopher Meyer den Schuss vom letzten Hannoveraner Karaca parierte. Zum umjubelten Helden wurde der Keeper, als er den letzten Elfer auch noch selbst im Tor versenkte.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Schwer zu sagen. Es standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Wer im Elferschießen gewinnt, hat meist auch ein bisschen Glück gehabt. Festzuhalten bleibt: Northeim kämpfte sich nach der Pause stark zurück, hatte jedoch bei beiden Treffern auch reichlich Hilfe.

Wie geht es jetzt weiter im Niedersachsenpokal?

Mit dem Achtelfinale am nächsten Sonntag. Gegner im Gustav-Wegner-Stadion ist dann ab 15 Uhr mit dem HSC Hannover wiederum ein Klub aus der Landeshauptstadt. Der Rückkehrer in die Oberliga ist zumindest von der Papierform her erneut durchaus schlagbar für die Eintracht.

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