Sonntag geht es mit dem Achtelfinale weiter

FC Eintracht Northeim genießt das Weiterkommen im Pokal

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Hitzige Phase: In der zweiten Halbzeit ging es zwischen Eintracht Northeim und Arminia Hannover ordentlich zur Sache. Die Gemüter beruhigten sich jedoch auch schnell wieder.  

Northeim. Der Startschuss in die Saison ist den Fußballern des FC Eintracht Northeim gelungen. Sie setzten sich in der Qualifikationsrunde des Niedersachsenpokals mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Arminia Hannover durch und stehen damit im Achtelfinale.

Gegner dort ist am Sonntag ab 15 Uhr Oberligist HSC Hannover - eine Truppe, die Arminia-Coach Murat Salar gut kennt. „Das ist zwar ein Aufsteiger, aber einer mit unheimlich viel Qualität im Kader. Die peilen das obere Tabellendrittel an. Northeim ist für mich zwar die reifere Mannschaft, dennoch wird das bestimmt ein enges Ding.“

Auf Philipp Weißenborn und seine Jungs wartet also eine schwere Aufgabe, auf die sich das Team ab Dienstag konzentrieren wird. Montag durften die Kicker nach dem anstrengenden Wochenende mit Sieg im Finale des Sparkasse-Göttingen-Cups am Freitag sowie dem Pokalduell am Sonntag erstmal verschnaufen. Weißenborn: „Wir sind körperlich in sehr guter Verfassung. Das hat man besonders in der zweiten Halbzeit gesehen, als wir extrem hohes Tempo gegangen sind. In dieser Hinsicht bin ich nach fünf Wochen Vorbereitung sehr zufrieden. Was noch besser werden muss, ist das Herausspielen von klaren Torchancen. Da fehlt uns noch etwas die Feinabstimmung.“

Voll des Lobes war er natürlich für seinen Torhüter Christopher Meyer, der im Elfmeterschießen zum Helden wurde. „Das hatte er vorher sogar angekündigt. Er hat gesagt: Ich halte den fünften Schuss und mache danach den letzten selbst rein. Dieser Plan ist aufgegangen“, berichtete Weißenborn. „Diesen Erfolg soll er heute genießen. Ab Dienstag geht der Blick dann aber in Richtung HSC Hannover.“

Keineswegs unzufrieden mit dem Auftritt seiner Arminen war auch Murat Salar. „In Halbzeit eins haben sich die Mannschaften weitestgehend neutralisiert. Gefährlich wurde es nur nach Standards. So ist ja auch unser 1:0 gefallen. Nach der Pause hat Northeim dann Druck gemacht und wir leider zwei dicke Fehler. Aber da mache ich den Jungs keinen Vorwurf. Im Elfmeterschießen hat es dann eben für uns nicht gereicht. Dickes Lob an beide Teams, die trotz der hohen Temperaturen tollen Vollgas-Fußball gezeigt haben.“

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