Fußball-Bezirkspokal

Göttinger Derby-Doppel 05 gegen SVG: Gut oder schlecht?

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Spielergewirr im Strafraum: Der SVGer Yannick Broscheit (am Ball) köpft den Ball weg vor dem 05er Patric Förtsch (links). Links Bartels, rechts Hartwig. 

Göttingen – Ist das jetzt klug oder völlig daneben? Innerhalb von nur 47 Stunden und 45 Minuten steigt das interessanteste aller Göttinger Stadt-Duelle zwischen 05 und der SVG zweimal innerhalb kürzester Zeit: erst am Donnerstag um 18.15 Uhr in der dritten Bezirkspokalrunde, dann am Samstag um 17.30 Uhr zum zweiten Mal im Maschpark um Punkte in der Fußball-Landesliga.

Die Meinungen über das Derby-Doppelpack gehen – wie sollte es anders sein – natürlich auseinander. Die 05er müssen die beiden Pflichtspiele organisieren und haben am Freitag zwischendurch auch noch ihre eigene Klub-Präsentation samt Spiel der neuen Traditionsmannschaft gegen den Hallenschen FC (HNA berichtete).

Die SVGer bestanden auf dem Donnerstags-Termin, wollten das Pokalspiel nicht verlegen. Werden beide Klubs nun die Häufung der Derbys mit überschaubaren und eher enttäuschenden Kulissen bezahlen? Zu viel Derby lockt manchen Zuschauer wohl eher nicht vom Sofa runter. Beim Stadtduell in der vergangenen Saison im Maschpark waren rund 1200 Fans, beim Rückspiel am Sandweg sogar 1800. Kommen so viel Anhänger beider Mannschaften jetzt auch am Donnerstag und Samstag?

„Die Mannschaft hat entschieden, das Pokalspiel nicht zu verlegen. Ich hatte vom Wunsch der 05er nach einer Verlegung auch erst vor ein paar Tagen gehört. Letztlich haben wir uns gesagt, wir halten uns jetzt an den vorgegebenen Spielplan“, sagt SVG-Trainer Dennis Erkner, der auf Robin Hartwig (Kreuzbandriss), Mathis Ernst (Schulterprobleme) und Steffen Doll (Urlaub) verzichten muss.

Vor 05 hat Erkner „höchsten Respekt. Steffen Witte (05-Trainer, die Red.) scheint hervorragende Arbeit zu leisten, hat die Mannschaft weiterentwickelt, die mir stärker erscheint als die in der letzten Saison“. Es werde sicherlich ein schwieriges Spiel für sein Team gegen einen Topgegner, gegen den „wir nicht zwangsläufig Favorit sind, wir aber eine Runde dennoch weiterkommen wollen“, so der SVG-Coach.

„Ich denke, man hätte die sehr unglückliche Situation mit den beiden Spielen in drei Tagen besser lösen können“, sagt 05-Trainer Steffen Witte. Zumindest ist Kapitän Patric Förtsch wieder dabei. Fehlen wird allerdings noch Stürmer Moritz Bartels. „Wir haben eine Chance, wenn wir eine Topleistung abrufen können. Wir werden uns jedenfalls nicht verstecken“, so Witte.  wg/gsd

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