Sparkasse Göttingen Cup: Adrian Koch trifft dreimal beim 5:2 im Finale gegen den SSV

FC Grone kocht Nörten ab

Schlitzohrig: Grones Waas überköpft Nörten-Torwart Buhre zum 3:2. 2 Fotos: Jelinek/gsd

Göttingen. Zum zweiten Mal in der bisher zehnjährigen Geschichte des Sparkasse Göttingen Cups gewann Fußball-Bezirksligist FC Grone vor 200 Zuschauern am Rehbach den Siegerpokal. Im Finale bezwang das Team von Trainer Jozo Brinkwerth den Ligakonkurrenten SSV Nörten-Hardenberg mit 5:2 (2:0). Auch schon im vergangenen Jahr zogen die Nörtener im Finale, damals gegen den diesjährigen Oberliga-Aufsteiger und Cup-Verteidiger SVG Göttingen, den Kürzeren.

Mit dem gesamten Turnierverlauf war denn aber SSV-Trainer Marko Grube zufrieden. „Was gegen Weende noch funktioniert hat, hat heute gegen Grone eben nicht gereicht. Die Groner haben in der Offensive schon eine Superqualität“, anerkannte Grube die Leistung des Gegners. Er suchte auch nicht nach Entschuldigungen wie das Fehlen von Abwehrchef Julian Keseling und Torwart Dominik Hillemann. Positiv überrascht haben den SSV-Coach Angelo Siebert und der noch junge Tarek Omayrat. Beide seien Spieler mit einer sehr guten Perspektive, so Grube.

Waas bester Torschütze

Was sich nicht nur im Verlauf dieses Cups gezeigt hat, der FC Grone dürfte auch aufgrund anderer sehr guter Testspiel-Ergebnisse ein ganz heißer Anwärter auf die Meisterschaft in der Bezirksliga sein.

Im Finale gingen die Groner bereits vor der Pause nach einem umstrittenen Foulelfmeter durch Adrian Koch mit 1:0 in Führung. Koch legte fünf Minuten vor der das 2:0 nach durch einen energischen Einsatz im Nachsetzen.

„Wir hatten uns wohl schon zu sicher gefühlt. Darüber habe ich mich geärgert, denn wir waren nicht mehr konzentriert. Ansonsten aber hatten wir die SSV-Offensive gut im Griff“, meinte Brinkwerth. Nörten konnte in der „Schlaf“-Phase der Groner durch Simon Thiele in der 57. und 63. Minute ausgleichen. „Danach haben wir aber wieder auf 140 erhöht“, so Brinkwerth. Die Freude der Nörtener über den Ausgleich währte allerdings nur eine Minute. Mit seinem zehnten Turniertor brachte Oliver Waas, der den Pokal des besten Torschützen erhielt, den Mitveranstalter endgültig auf die Siegerstraße, als er mit einem Kopfball-Heber Nörtens nicht immer sicheren Torwart Raphael Buhre zum 3:2 überwand. Linus Grund erhöhte mit einem Schuss in den linken Torwinkel auf 4:2. Auch beim 5:2 sah Buhre nicht gut aus, als er beim 35 m-Schuss von Koch, der damit seinen dritten Treffer landete, zu weit vor seinem Kasten stand.

„Wir haben ein richtig gutes Turnier gespielt“, freute sich Brinkwerth über den Gewinn des Wanderpokals. (gsd)

Von Walter Gleitze

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