NFV-Pokal: Aus für die SVG nach Hildesheimer Blitztor

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Riesen-Glück für die SVG: In dieser Szene köpft Hildesheims Marvin Ibekwe (Mitte, hinten) den Ball ins Göttinger Tor. Doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht – abseits! SVG-Innenverteidiger Jan Hoffmann (4) ist nicht nah genug dran am Hildesheimer.

Göttingen. Schade! Oberliga-Aufsteiger SVG Göttingen konnte die gute Leistung gegen Eintracht Northeim nicht wiederholen und schied nach einem 0:2 (0:2) gegen Regionalliga-Aufsteiger VfV 06 Hildesheim in der zweiten Runde aus dem NFV-Pokal aus.

Die Elf von Trainer Knut Nolte traute sich zu wenig zu, agierte zu ängstlich.
Alles das, was der SVG (ohne Freyberg und Käschel, dafür mit Gehrke und Ziegler) am vergangenen Sonntag beim 3:0-Sieg gegen Northeim in der ersten Pokalrunde in die Karten spielte, haute gegen die Hildesheimer nicht hin. Schon nach nicht einmal zwei Minuten waren die guten Vorsätze der Schwarz-Weißen über den Haufen geworfen. VfV-Angreifer Patrick Rockahr kam am linken Fünf-Meterraum-Eck an den Ball und zirkelte ihn flach in die lange Ecke – keine Chance für SVG-Keeper Denny Cohrs. Das frühe Gegentor beflügelte die Gäste noch mehr, sie profitierten dabei auch von ihrer größemmäßigen Überlegenheit. Die Hälfte des VfV-Teams waren mindestens einen halben Kopf länger als die SVGer.

Abseitstor von Ibekwe

Hildesheim übernahm praktisch sofort das Kommando, bestimmte das Spielgeschehen, hatte mehr Ballbesitz. Glück für die SVG, das Marvin Ibekwe, den VfV-Coach Jürgen Stoffregen schon nach wenigen Minuten für Niklas Kiene von der linken auf die rechte Außenbahn beorderte, im Abseits stand, als er ins Göttinger Tor köpfte (11.). Erst nach 18 Minuten dann der erste Schuss der Sandweg-Elf aufs Hildesheimer Gehäuse, doch Florian Evers scheiterte. Auf der Gegenseite danach Chancen für Rockahr und Hartmann.

Die 25. Minute: Stephan Kaul flankt von rechts auf den VfV-Kasten, Josu de las Heras Vicuna taucht ab und verfehlt mit seinem schönen Kopfball knapp das Gästetor. Statt des 1:1 nur wenig später das 2:0 fürs Stoffregen-Team: Ibekwes Schuss von links schlägt wie ein Strahl wieder rechts ein. Nachdem Jan Hoffmann in höchster Not gegen Rockahr gerettet hat (28.) noch zwei Möglichkeiten für die SVG vor der Pause durch Evers’ Freistoß und Zieglers 28-Meter-Schuss. „Unser Wunschergebnis“, ist VfV-Trainer Stoffregen zur Pause aber nicht ganz zufrieden: „Wir nutzen unsere Körpergröße nicht genug.“

Nach dem Wechsel schaltet der VfV einen Gang zurück, die SVG kommt noch zu guten Gelegenheiten: Marco Galante verpasst aber das 1:2 ebenso wie Vicuna bei einem Pfostenschuss (70.), den Abpraller senst der eingewechselte Martin Schiller übers Tor. Anschließend verwaltet der VfV das 2:0 ins Viertelfinale, alle Mühe der SVG ist vergebens.

SVG-Trainer Nolte: „Ein bisschen ärgerlich, diese Niederlage! In der zweiten Halbzeit waren wir bestimmt gleichwertig.“ (gsd)

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