Fußball-NFV-Pokal: Nolte-Elf verliert 0:3 bei Arminia Hannover und scheidet aus

SVG raus ohne Applaus

Im Gleichschritt: Göttingens Martin Wiederhold versucht, dem Arminen-Spieler Adrian Wagner (rechts) davonzulaufen. Foto: Vosshage/gsd

Hannover Nach einer enttäuschenden Vorstellung bei Arminia Hannover ist die SVG Göttingen aus dem NFV-Pokal ausgeschieden. In der Landeshauptstadt setzte es eine ernüchternde 0:3 (0:2)-Pleite bei den „Blauen“, die dadurch ins Viertelfinale einzogen. Ein bitteres Aus ohne Applaus!

Trainer Nolte bot seine derzeit wohl beste Elf auf, wollte damit das Vorhaben realisieren, in die nächste Runde einzuziehen. Doch viel war davon in der ersten Halbzeit nicht zu sehen. Ein erster, kleiner Schock schon nach wenigen Minuten für die SVGer: Torwart Younes wurde nach einer Ecke von einem Arminen gecheckt, blieb erstmal liegen – konnte dann aber doch weitermachen.

Beide Teams riskierten erstmal wenig, so dass sich keine Tormöglichkeiten ergaben. Bis zur ersten der Göttinger dauerte es geschlagene 20 Minuten. Yannick Freyberg setzte sich über die linke Seite durch, doch sein Schuss ging ziemlich weit über das Arminen-Gehäuse. Doch insgesamt blieb die SVG-Offensive absolut harmlos.

Younes beim 0:1 chancenlos

So kam eigentlich, was in solchen Situationen kommen muss: Die auch nicht gerade offensivstarken „Blauen“ kamen im Mittelfeld in Ballbesitz, Micha Alexander verpasste den Ball, so dass Hannovers Neuzugang Jordan Petrov aus gut 22 Metern abziehen konnte und die Kugel auf der linken Seite im SVG-Kasten einschlug – keine Chance für Schlussmann Younes. Ein eher verunglückter Kopfball von Julian Keseling war bereits die zweite und letzte Chance für die Gäste vor der Pause (32.).

Noch bitterer: Als Arminias Adris Jankir links in den Strafraum zog, bekam Marco Galante den Ball unglücklich an die Hand – und Schiedsrichter Daniel Fleddermann aus Nordhorn entschied auf Strafstoß, den Arminias Pascal Gos rechts halbhoch sicher verwandelte. Gegen die „Blauen“ hatten die Schwarz-weißen bis dahin nur schwarz gesehen – entsprechend ihrer Spielkleidung ganz in schwarz.

Einwechslung folgenlos

Zur zweiten Halbzeit brachte Coach Nolte dann Josu de las Heras Vicuña, um im Mittelfeld produktiver zu sein. Doch auch seine Einwechslung brachte die SVG nicht auf Touren. Nach vorn blieben die Südniedersachsen absolut harmlos, brachten so gut wie keine nennenswerte Torgelegenheit zustande. Auf der anderen Seite musste SVG-Torwart Younes gegen den eingewechselten Tino Schröder retten.

Allein wiederholt hatte nach 58 Minuten noch eine Chance, doch der Ecke von Evers ging sein Kopfball links vorbei. Zehn Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung: Dag Rüdiger setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte nach innen, wo sich der ebenfalls eingewechselte Adem Lukac die Ecke aussuchen konnte und rechts oben zum 3:0 einlochte.

Fazit: Außer Spesen nichts gewesen für die SVG, die auf der ganzen Linie enttäuschte. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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