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0:1! Eintracht Northeim unterliegt Sparta Göttingen und fliegt aus dem Bezirkspokal

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Von: Marco Washausen

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Raphael Peinemann hatte bereits in der zweiten Minute die erste ganz dicke Chance für Eintracht, doch Sparta-Keeper Denny Cohrs war zur Stelle. Er wurde mit etlichen weiteren Paraden zum Matchwinner.
Raphael Peinemann hatte bereits in der zweiten Minute die erste ganz dicke Chance für Eintracht, doch Sparta-Keeper Denny Cohrs war zur Stelle. Er wurde mit etlichen weiteren Paraden zum Matchwinner. © Kaja Schirmacher

Der FC Eintracht Northeim hat den Einzug ins Achtelfinale des Fußball-Bezirkspokals verpasst. Die Mannschaft von Trainer Philipp Weißenborn verlor am Mittwochabend im Duell zweier Landesligisten im Gustav-Wegner-Stadion gegen Sparta Göttingen 0:1 (0:1). Das Tor des Tages gelang ausgerechnet dem erst kürzlich von Eintracht zu Sparta gewechselten Richard Rocha.

Northeim –Weil die Göttinger in Runde drei ein Freilos haben, stehen sie bereits in der Runde der letzten 16. Diese wird planmäßig am Mittwoch, 7. September, gespielt. Gegner ist dann der Gewinner des Drittrundenduells zwischen dem FC Grone und dem SSV Nörten-Hardenberg (Mittwoch, 24. August, 18.30 Uhr).

Die Ausgangslage

Beide Teams waren personell angeschlagen in das Derby gegangen. Sparta-Coach Enrico Weiß musste beispielsweise auf Marcel Heimbüchel und Gianni Weiß verzichten, die Gastgeber rotierten urlaubs- und verletzungsbedingt ebenfalls ein wenig. Im Tor durfte Eike Schwarz ran, im linken Mittelfeld Bjarne Redecker. Auf der Bank war mit dem gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Raoul Fricke lediglich noch ein Kicker aus dem Oberligakader.

Das Spiel

Die Anfangsphase gehörte der Eintracht. In der zweiten Minute lief Raphael Peinemann allein auf Sparta-Keeper Denny Cohrs zu, fand in dem Routinier jedoch seinen Meister. Und so ging es weiter: Schuss Mediavilla, knapp vorbei (14.), Kopfball Heine, Cohrs pariert (15.). Northeim hatte die Partie im Griff. Doch plötzlich führten die Göttinger. Der Ex-Eintrachtler Richard Rocha kam im Mittelfeld an den Ball, sah, dass Keeper Schwarz weit vor dem Tor stand und überlupfte ihn aus 35 Metern (17.). Sehenswert! Cohrs hielt die Pausenführung für die Gäste fest, als er einen Schuss von Grunert gerade noch erreichte (45.).

Die zweiten 45 Minuten begannen wie die ersten: mit einer richtig dicken Eintracht-Chance. Binnen Sekunden scheiterten die Gastgeber aus kürzester Distanz gleich dreifach (!) an Cohrs. Unfassbar!

Wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, hilft vielleicht ein Standard. 20 Minuten vor dem Ende hämmerte Grunert einen Freistoß an die Lattenunterkante, Fricke köpfte den Ball im Nachsetzen drüber. Das hätte das 1:1 sein müssen. Nochmal Glück hatte Sparta in der 90. Minute, als Röttger über die rechte Seite kam, abzog, Cohrs aber wieder dran war und der Pfosten für Göttingen rettete.

Die Trainer

Enrico Weiss (Sparta): „Über das gesamte Spiel gesehen geht unser Sieg in Ordnung. Northeim hat am Ende ordentlich gedrückt, aber auch wir hatten unsere Chancen. Denny Cohrs hat sensationell gehalten.“

Philipp Weißenborn (Eintracht): „Das war das beste Spiel von uns in der bisherigen Saison. Wir haben acht glasklare Torchancen notiert, die wir machen müssen. Das ist unser altes Problem. So viele bekommen wir sonst nicht in den Spielen.“ (Marco Washausen)

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